Das Mannheimer Barockschloss und der Ehrenhof unter blauem Himmel.

GBP-Monitor Oktober: Unter­nehmen in Ostdeutschland sehen Wirtschafts­politik besonders kritisch

Nur noch 13 Prozent der Unter­nehmen sind mit der Wirtschafts­politik der Bundes­regierung zufrieden oder stehen ihr neutral gegenüber. Besonders stark ist die Un­zufriedenheit in den drei Bundes­ländern gestiegen, in denen im September ein neues Landes­parlament gewählt wurde. Unter­nehmen, deren Vertreter*innen die Wirtschafts­politik kritisch sehen, verzeichnen zudem rückläufige Gewinne und Investitionen und planen häufiger Einschnitte. Das zeigt die Oktober-Umfrage des German Business Panel (GBP) an der Universität Mannheim.

Seit Juni 2025 ist die Zufriedenheit mit der Wirtschafts­politik der Bundes­regierung deutlich gesunken. Einen Monat nach Amtsantritt der neuen Regierung waren noch 32 Prozent der befragten Unter­nehmens­vertreter zufrieden. Inzwischen sind es nur noch 13 Prozent. So schlecht wurde die Wirtschafts­politik zuletzt nach dem Scheitern der Ampelkoalition bewertet. Die Oktober-Umfrage des German Business Panel unter­sucht, wie die wirtschafts­politische Un­zufriedenheit mit regionalen und politischen Unter­schieden sowie mit der wirtschaft­lichen Lage der Unter­nehmen zusammenhängt.

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