Politische Ausnahmezustände und der Einsatz von Milizen: Neues Forschungsprojekt an der Universität Mannheim

Bild: Fatih Erol
Ob in Bürgerkriegen, bei politischen Unruhen oder im Kampf gegen oppositionelle Gruppen: Regierungen stehen immer wieder vor der Frage, welche Akteure sie einsetzen, um politische Gewalt und Widerstand zu kontrollieren. Neben regulären Sicherheitskräften können dabei auch Milizen oder andere nichtstaatliche bewaffnete Gruppen zum Einsatz kommen. Wie entscheiden Regierungen jedoch, welche Akteur*innen sie einsetzen, um politischen Widerstand zu unterdrücken? Und wie ändern sich diese Entscheidung nach der Ausrufung eines Ausnahmezustands? Mit diesen Fragen wird sich Emine Ari während ihres zweijährigen Forschungsaufenthalts an der Universität Mannheim beschäftigen.
