Das Mannheimer Barockschloss und der Ehrenhof unter blauem Himmel.

Soziolog*innen der Universität Mannheim erstellten den zweiten Landes­integrations­bericht Baden-Württemberg

Studie des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES) liefert erstmals systematischen Über­blick über Integrations­strukturen und Teilhabe­möglichkeiten in den Städten, Gemeinden und Kreisen des Landes.

Wie sind die kommunalen Strukturen für Integration und Teilhabe in Baden-Württemberg aufgestellt? Wo gibt es Handlungs­bedarf, diese Strukturen zu stärken? Diese Fragen beantwortet der zweite Landes­integrations­bericht Baden-Württemberg, der vergangene Woche vom Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit veröffentlicht wurde. Mit den Forschungs­arbeiten war ein Team von sieben Soziolog*innen unter der Leitung von Dr. Nadia Granato, PD Dr. Jörg Dollmann und Prof. Dr. Frank Kalter am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) der Universität Mannheim betraut.

Grundlage des Berichts ist eine einzigartige Datenbasis: Die Forschenden haben quanti­tative und qualitative Daten in 693 Gemeinden, 9 Stadtkreisen und 44 Landkreisen Baden-Württembergs erhoben. Auch 144 Integrations­beauftragte beteiligten sich an den Befragungen. Ergänzt wurde diese breite empirische Basis durch 21 leitfadengestützte Interviews mit Integrations­beauftragten, Mitgliedern verschiedener Integrations­gremien sowie Kommunalverwaltungen. Zusätzlich wurde die Analyse von Sekundärdaten zu Themen wie Demografie, Bildung oder Arbeits­markt­integration des ersten Landes­integrations­berichts fortgeführt. 

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