Was macht Verschwörungstheorien attraktiv?

Warum halten Menschen an Verschwörungstheorien fest – selbst, wenn diese für die Person selbst und für die Gesellschaft negative Folgen haben können? Eine neue Forschungsgruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unter Beteiligung acht deutscher und dänischer Forschungseinrichtungen geht der Frage nach, welche Funktionen Verschwörungstheorien für Einzelne, Gruppen und Gesellschaften erfüllen können. Koordiniert wird die Forschungsgruppe mit dem Titel „Jenseits des Wahnsinns: Die Analyse von Verschwörungsüberzeugungen unter Berücksichtigung von deren Vorteilen“ von Prof. Dr. Roland Imhoff (Universität Mainz). Sie ist eine von neun neuen Forschungsgruppen, die von der DFG am 18. September bekannt gegeben wurden.
