Das Mannheimer Barockschloss und der Ehrenhof unter blauem Himmel.

Was macht Verschwörungs­theorien attraktiv?

Die Mannheimer Sozialpsychologin Dr. Lotte Pummerer ist Teil einer neuen DFG-Forschungs­gruppe. Sie unter­sucht Verschwörungs­glauben „jenseits des Wahnsinns“ – einschließlich möglicher psychologischer Vorteile.

Warum halten Menschen an Verschwörungs­theorien fest – selbst, wenn diese für die Person selbst und für die Gesellschaft negative Folgen haben können? Eine neue Forschungs­gruppe der Deutschen Forschungs­gemeinschaft (DFG) unter Beteiligung acht deutscher und dänischer Forschungs­einrichtungen geht der Frage nach, welche Funktionen Verschwörungs­theorien für Einzelne, Gruppen und Gesellschaften erfüllen können. Koordiniert wird die Forschungs­gruppe mit dem Titel „Jenseits des Wahnsinns: Die Analyse von Verschwörungs­überzeugungen unter Berücksichtigung von deren Vorteilen“ von Prof. Dr. Roland Imhoff (Universität Mainz). Sie ist eine von neun neuen Forschungs­gruppen, die von der DFG am 18. September bekannt gegeben wurden.

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