Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Das Erasmus+ Programm

Das Erasmus-Programm ist eine der großen Erfolgsgeschichten der Europäischen Union und fördert seit 1987 die grenzüberschreitende Mobilität und den Austausch zwischen europäischen Hochschulen. In der aktuellen Programmgeneration 2014-2020 trägt das Programm den Namen „Erasmus+“. Seit dem Start des Erasmus-Programms vor über 30 Jahren sind 3,6 Millionen Studierende in Europa mobil gewesen – davon alleine 650.000 deutsche Studierende. Auch Fortbildungs- oder Lehr­aufenthalte von Hochschul­personal und Lehr­enden gehören zu den grundlegenden Förderaktionen des Programms.

  • Ziele des Programms, Leitaktionen und Rahmenbedingungen

    Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport,  sowie die europäischen Kooperations­programme im Hochschul­bereich zusammengefasst. Das Programm enthält drei Leitaktionen:

    • Leitaktion 1 – Lernmobilität von Einzelpersonen
    • Leitaktion 2 – Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren
    • Leitaktion 3 – Unterstützung politischer Reformen

    Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Milliarden Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungs­fähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen. Informationen zum Erasmus+ Programm finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission.

    Mit den Fördermitteln wird vor allem die Mobilität in Europa und seit 2015 in geringerem Umfang auch mit anderen Teilen der Welt gestärkt. Bis zum Jahr 2020 sollen rund zwei Millionen Studierende von Erasmus+ profitieren, dar­unter über eine Viertelmillion aus Deutschland. Einbezogen werden dabei Studierende in allen Studien­zyklen bis einschließlich der Promotion, die ein Teilstudium oder Praktikum im Ausland absolvieren möchten. Erstmals können die Studierenden dabei im Bachelor, Master und Doktorat jeweils bis zu zwölf Monate gefördert werden. Um den finanziellen Anreiz für einen Auslands­aufenthalt zu erhöhen, wird zudem der monatliche Mobilitätszuschuss für die Studierenden angehoben, insbesondere für Gastländer mit höheren Lebenshaltungs­kosten. Praktika im Ausland sind künftig auch nach Studien­abschluss möglich. Schließlich bietet Erasmus+ Studierenden, die ein ganzes Master-Studium in Europa absolvieren möchten, die Möglichkeit, dafür ein zinsgünstiges Darlehen aufzunehmen. Die bisherige Exzellenz-Förderung von Erasmus Mundus, die das gesamte Master-Studium von hervorragenden Studierenden in ausgewählten europäischen Master­programmen mit gemeinsamem Abschluss unterstützt, wird unter Erasmus+ fortgesetzt.

    Erasmus+ trägt zudem zur weiteren Internationalisierung der Hochschulen mit der Förderung von Kurzzeitdozenturen und Weiterbildungs­aufenthalten für das Lehr- beziehungs­weise Verwaltungs­personal bei. Weiterhin können die Hochschulen Unternehmens­personal aus dem Ausland zu Lehr­aufenthalten einladen und sich nun außerdem mit anderen europäischen Partnern (auch aus dem nicht-akademischen Bereich) an multilateralen Strategischen Partnerschaften beteiligen und gemeinsam innovative Projekte entwickeln, zum Beispiel im Bereich der Curriculum-Entwicklung oder zu bildungs­bereichs­übergreifenden Themen. Für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bietet Erasmus+ Förderung in den neuen Wissensallianzen an. Hochschulen, die sich im Bereich des Kapazitätsaufbaus in Drittländern engagieren wollen, können dies in den internationalen Hochschul­partnerschaften des Programms tun.

    Die Fördermittel für die meisten Mobilitätsmaßnahmen und die Strategischen Partnerschaften werden in den 33 Programmländern (28 EU-Länder, Island, Liechtenstein, FYR Mazedonien, Norwegen, Türkei) von den Nationalen Agenturen vergeben. In Deutschland nimmt diese Aufgabe wie bisher der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) wahr.

    Unter dem Dach des EU-Bildungs­programms Erasmus+ werden folgende Mobilitätsmaßnahmen gefördert:

    • Auslands­studium für Studierende (SMS)
    • Auslands­praktikum für Studierende (SMP)
    • Mobilität von Lehr­enden (STA)
    • Mobilität von Personal (STT)

     

    Erasmus Charta for Higher Education

    Jede Hochschul­einrichtung, die am EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport 2014-2020 teilnehmen und/oder sich darum bewerben möchte, muss über eine gültige Erasmus Charta für die Hochschul­bildung (ECHE) verfügen.

    Die ECHE wird von der Europäischen Kommission vergeben. Sie belegt, dass eine Hochschule alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am Erasmus+ Programm erfüllt.

    Die Universität Mannheim hat für die aktuelle Laufzeit des Erasmus+ Programms (2014-2020) die Erasmus+ Universitäts­charta erhalten und ist damit zur Teilnahme am Programm berechtigt. Weitere Voraussetzung ist die Verpflichtung auf ein Erasmus-Policy-Statement.

     

    Weitergehende Information und Beratung zu den Erasmus+ Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim

    Deutschen Akademischen Austauschdienst
    Nationale Agentur für EU-Hochschul­zusammenarbeit
    Kennedyallee 50
    53115 Bonn

    Tel.: +49 800 2014 020
    Fax: +49 228 882-555
    E-Mail: erasmus(at)daad.de
    Website: www.eu.daad.de

     

    Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

  • Welche Länder nehmen am Erasmus-Programm teil?

    Derzeit nehmen alle 28 EU-Länder sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, die Türkei und die Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien am Programm teil. In der Datenbank der Partner­universitäten sieht man, mit welchen europäischen Hochschulen die Universität Mannheim bereits Austausch-Abkommen abgeschlossen hat. Insbesondere für Erasmus-Aufenthalte von Hochschul­personal können aber auch über diese Partner­universitäten hinaus Aufenthalte mit anderen Einrichtungen in den Erasmus-Programmländern gefördert werden.

    Die Schweiz nimmt derzeit nicht am Erasmus-Programm teil, finanziert jedoch ein vergleichbares Programm aus nationalen Mitteln, so dass ein Austausch mit der Schweiz mit ähnlichen Förderkonditionen wie bei Erasmus möglich ist.

    Hinweis zur Förderung der Austausch­programme mit dem Vereinigten Königreich:

    Nach aktuellen Plänen der britischen Regierung wird das Vereinigte Königreich bis mindestens 2019/20 weiter am ERASMUS Programm teilnehmen. Aufgrund der Unsicherheit bezüglich der Brexit-Verhandlungen kann dies jedoch nicht garantiert werden.

    Austausche werden zwar weiterhin möglich sein, aber Studierende sollten sicherstellen, einen Aufenthalt im Vereinigten Königreich notfalls auch ohne die Erasmus-Zuschüsse finanzieren zu können

  • Erasmus-Förderung für Hochschul­personal zu Fortbildungs­zwecken

    Beschäftigte und Forschende werden von der Universität Mannheim dabei unterstützt, Auslands­erfahrung zu gewinnen. Zur finanziellen Förderung stehen je nach Art und Dauer des geplanten Auslands­aufenthalts mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Informieren Sie sich auf der Seite Auslands­aufenthalt für Mannheimer Wissenschaft­ler und Mitarbeiter.

  • Erasmus-Förderung für Hochschul­personal für Lehr­aufenthalte

    Die ERASMUS+ Lehr- und Fortbildungs¬aufenthalten ermöglichen Mannheimer Forschenden, an europäischen Partner¬universitäten Lehr¬erfahrung sammeln, sich mit internationalen Kollegen zu Methoden und Inhalten austauschen und wichtige Anregungen mit zurück an die eigene Universität nehmen. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite Im Ausland lehren mit ERASMUS+.

  • Erasmus-Förderung für Studierende und Promovierende

  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Kind

    Erasmus+ soll die Chancengleichheit und Inklusion fördern. Aus diesem Grund können Studierende, die ihr Kind oder ihre Kinder mit ins Ausland nehmen und dort während des Auslands­aufenthalts alleinerziehend sind, eine höhere Förderung erhalten. Melden Sie sich bei Bedarf bitte im Akademischen Auslands­amt, sobald Sie einen Auslands­aufenthalt planen. Gerne stehen wir Ihnen für die Planung Ihres Auslands­aufenthalts beratend zur Seite.

  • Sonderzuschüsse für Studierende und Hochschul­personal mit Behinderung

    Studierende, Promovierende und Hochschul­personal ab einem Grad der Behinderung von 30 beziehungs­weise 50 können Sonderzuschüsse für Mehrkosten im Rahmen eines Erasmus-Aufenthalts erhalten. Melden Sie sich bei Bedarf bitte, sobald Sie einen Auslands­aufenthalt planen. Gerne stehen wir Studierenden und Hochschul­personal für die Planung Ihres Auslands­aufenthalts beratend zur Seite.

  • Versicherungs­schutz

    Mit einem Erasmus-Mobilitätszuschuss ist keinerlei Versicherungs­schutz verbunden. Weder die Universität Mannheim, noch die Europäische Kommission oder die Nationale Agentur DAAD haften für Schäden, die aus Krankheit, Tod, Unfall, Verletzung von Personen, Verlust oder Beschädigung von Sachen im Zusammenhang mit Erasmus-Auslands­aufenthalten (Studium, Praktikum, Gastdozenturen oder Fortbildungs­maßnahmen) entstehen. Der Versicherungs­schutz obliegt individuell jedem und jeder Geförderten.

    Die nationale Kranken­versicherung bietet mit der Europäischen Kranken­versicherungs­karte für den Aufenthalt in einem anderen EU-Land einen Grund­versicherungs­schutz. Die Abdeckung durch die Europäische Kranken­versicherungs­karte ist jedoch möglicherweise unzureichend, insbesondere, wenn ein Rücktransport oder besondere medizinische Eingriffe vonnöten sind. Die Universität Mannheim empfiehlt daher dringend den Abschluss einer Zusatz­versicherung. Empfehlenswert ist die Teilnahme an der Gruppen­versicherung des DAAD, die allen Erasmus-geförderten Studierenden und Forschenden offen steht.

  • Erasmus-Stipendien für das Auslands­studium

    Bachelor- und Master-Studierende sowie Promovierende können mit Erasmus+ nach Abschluss des ersten Studien­jahres an einer europäischen Hochschule in einem anderen Teilnehmerland studieren. Dies unterstützt die Erweiterung Ihrer sozialen und kulturellen Kompetenzen und verbessert die Berufsaussichten. Sie lernen dabei das akademische System einer ausländischen Hochschule ebenso kennen wie deren Lehr- und Lernmethoden.

  • Förderbedingungen

    Die Erasmus-Förderung steht grundsätzlich allen Studierenden sowie Promovierenden offen, die einen Platz an einer Partnerhochschule in einem der Erasmus-Austausch­programme der Universität Mannheim erhalten haben. Die Förderung ist generell jedoch abhängig vom jährlichen Erasmus-Budget der Universität Mannheim. Bisher konnten in jedem Jahr alle in Frage kommenden Studierenden ein Stipendium erhalten.

    Studierende müssen regulär an ihrer Heimat­universität immatrikuliert sein und bereits ein Studien­jahr abgeschlossen haben. Ausnahmen davon bilden Praktika nach Studien­ende und Master-Studien­kredite. Das Erasmus+ Programm steht unabhängig von der Nationalität allen Studierenden offen, die zu einem Vollzeitstudium in Mannheim eingeschrieben sind.

    Alle Geförderten, die an einer Erasmus-Mobilitätsmaßnahme teilnehmen, sind verpflichtet, die erforderlichen Unterlagen für die Förderung frist­gerecht einzureichen. Über diese Unterlagen informiert Sie das Akademische Auslands­amt rechtzeitig. Nach Abschluss des Auslands­aufenthalts muss außerdem ein Bericht über den Aufenthalt erstellt werden.

  • Beantragung

    Wenn Sie sich für ein Erasmus-gefördertes Auslands­studium interessieren, empfehlen wir Ihnen, die „Einführungs­veranstaltung Auslands­studium“ des Akademischen Auslands­amts zu besuchen. Sie erfahren dort alles über die Austausch­programme, Bewerbungs­verfahren und mögliche Finanzierungs­varianten. Zur Beratung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Akademischen Auslands­amts gerne zur Verfügung.

    Wenn Sie einen Platz in einem der Erasmus-Austausch­programme erhalten haben, informiert Sie das Akademische Auslands­amt rechtzeitig vor Ihrem Auslands­aufenthalt darüber, welche Unterlagen Sie zur Beantragung der Erasmus-Förderung ausfüllen müssen, um das Erasmus-Stipendium zu erhalten.

  • Auswahlkriterien

    Grundsätzlich steht die Förderung allen Studierenden offen, die einen Platz im Auswahl­verfahren für die Erasmus-Austausch­programme der Universität Mannheim erhalten haben. Sollte das Budget, das der Universität Mannheim für die Erasmus-Stipendien zur Verfügung steht, nicht ausreichen, um alle Studierenden zu fördern, erfolgt ein zweites Auswahl­verfahren unter den Bewerbern nach den gleichen Kriterien.

  • Wie hoch ist das Erasmus-Stipendium?

    Die finanzielle Förderung von Erasmus-Studien­aufenthalten orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungs­kosten in den Zielländern. Zudem kann jede Hochschule je nach Budget die maximale Förderdauer festlegen. Das heißt, dass je nach Finanzausstattung in manchen Fällen nicht der volle Aufenthaltszeitraum gefördert werden kann, sondern nur ein Teil davon. Beispielsweise lag der Förderzeitraum im Hochschul­jahr 2017/18 bei maximal 102 Tagen Förderung pro im Ausland verbrachtem Semester.

    Ab dem Hochschul­jahr 2018/2019 gelten in Deutschland die folgenden Förderraten für drei Länder­gruppen:

    • Gruppe 1 (monatlich 420 Euro): Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich
    • Gruppe 2 (monatlich 360 Euro): Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern
    • Gruppe 3 (monatlich 300 Euro): Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn

    Das Erasmus-Stipendium ist kein Vollstipendium, sondern ein Zuschuss, der helfen soll, die auslands­bedingten Mehrkosten abzudecken. Die Grundfinanzierung Ihres Auslands­aufenthalts müssen die Erasmus-Studierenden daher aus anderen Quellen sicherstellen.

    BAföG-Empfänger erhalten die gleichen Fördersätze. Die Erasmus-Förderung wird ab dem Betrag von 300 Euro auf die Höhe des BAföGs angerechnet. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem BAföG-Amt.

  • Kann ich mehrfach mit Erasmus gefördert werden?

    Mit Erasmus+ können Studierende während jeder Studien­phase (Bachelor, Master, Doktorat) bis zu zwölf Monate Erasmus-Förderung erhalten, egal, ob sie ein Auslands­studium oder ein Auslands­praktikum durchführen. Für einzügige Studien­gänge (zum Beispiel Staats­examen) können Sie bis zu 24 Monate gefördert werden.

  • Vorteile eines Erasmus-Aufenthaltes

    Wie  alle Austausch­programmen der Universität Mannheim beinhalten Erasmus-Auslands­studien­aufenthalte:

    • die Befreiung von den Studien­gebühren an der ausländischen Hochschule
    • die akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studien­leistungen mittels so genannter „Learning Agreements“
    • organisatorische, sprachliche und kulturelle Unterstützung bei der Vorbereitung

     

    Darüber hinaus bietet das Erasmus+ Programm:

    • die Förderung durch das Erasmus-Stipendium
    • Sonderförder­möglichkeiten für Studierende mit Kind und Studierende mit Behinderung
    • eine Online-Sprach­unterstützung
  • Online-Sprach­unterstützung und verpflichtende Sprachtests

    Ziel der Online-Sprach­unterstützung Online Linguistic Support (OLS) ist es, Studierende beim Erwerb von Sprach­kenntnissen für die Erasmus-Auslands­aufenthalte zu unterstützen. Im Rahmen des OLS gibt es Sprachtests, die für alle mit Erasmus+ geförderten Studierenden verpflichtend sind. Danach können die Geförderten interaktive Online-Sprachkurse nutzen, um ihre Sprach­kenntnisse zu verbessern. Die Sprach­förderung steht für 18 Sprachen zur Verfügung.

    Der Sprachtest muss von allen Geförderten sowohl vor Beginn als auch nach Beendigung des Aufenthalts absolviert werden. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler. Die Durchführung des Sprachtests vor und nach dem Aufenthalt dient der Dokumentation des jeweils aktuellen Sprachniveaus und möglicher Fortschritte während des Auslands­aufenthalts. Diese systematische, europaweit flächendeckende Über­prüfung der Entwicklung der individuellen Sprach­kompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.

    Zwischen den Partnerhochschulen getroffene Vereinbarungen über bestimmte Sprachlevel sind somit nicht mit dem OLS-Test gleichzusetzen. Unabhängig vom OLS-Test müssen die Sprach­kompetenzen der Studierenden daher im Laufe des Auswahlprozesses durch andere Nachweise abgesichert werden.

  • Erasmus-Charta für Studierende

    Die Erasmus+ Charta für Studierende  informiert Sie über Ihre Rechte und Pflichten und auch darüber, was Sie in den jeweiligen Phasen des Programms von Ihrer Heimathochschule und aufnehmenden Hochschule bzw. dem aufnehmenden Unternehmen erwarten dürfen.

„Die Erasmus-Förderung ist eine tolle Unterstützung während des Auslands­semesters. Nicht nur finanziell hat es mir sehr geholfen, auch das Zusammengehörigkeits­gefühl unter allen Erasmus-Studierenden an meiner Gast­universität fand ich toll. Zudem hat man über das Erasmus-Programm die Möglichkeit, an einem kostenlosen Online-Sprachkurs teilzunehmen. Das Team des Akademischen Auslands­amt war sehr hilfsbereit und hat mich bei den notwendigen Formalitäten und Unterlagen für die Förderung gut unterstützt.“

Areso Ahmadi, Studentin des Bachelors Unternehmens­jura, Université Toulouse 1 Capitole (Frankreich) / Foto: Elisa Berdica