Bewerbungs­voraussetzungen

Im Rahmen des Projekts „Innovation ermöglichen und Transfer fördern: Strukturen für digitale Hochschul­lehre an der Universität Mannheim (InnoMA)“ können Projekte zum Thema Digitalisierung in der Lehre gefördert werden. 

Voraussetzungen sind neben der Darlegung von Konzept und Mittelverwendung die aktive Teilnahme der Lehr­enden an der Begleitforschung in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lehr­erbildung und Bildungs­innovation (ZLBI) sowie die Bereitschaft zum Wissenstransfer durch Austauschtreffen und eine abschließende Präsentation der Projektergebnisse (z. B. am Tag der Lehre). 

  • Darlegung von Konzept und Mittelverwendung

    Die in den Bewerbungs­unterlagen beschriebene Zeit-, Personal- und Finanzplanung bildet die Basis für das Controlling des InnoMA-Gesamt­projekts. Daher sind Abweichungen von dieser Planung sowie projektbezogene Anschaffungen von Hardware, Software und Lizenzen frühzeitig mit dem InnoMA-Team abzustimmen. Bitte beachten Sie, dass die Projektmittel der Stiftung zeitgebunden sind, sodass Verschiebungen in Ihrem Projekt zum Verlust finanzieller Mittel führen könnten.

    Informationen zum Bewerbungs­prozess erhalten Sie hier

    Besuchen Sie gerne auch unsere kommende Informations­veranstaltung, einen der Workshops zur Ideenfindung oder den SOS Help Day

    Ihre Ansprech­partnerin bei Rückfragen zum Projekt­management, zum Bewerbungs­prozess sowie zur Mittelverwendung: Marina Friedrich-Schieback, friedrich-schieback ssl.uni-mannheim.de

  • Begleitforschung

    Die Begleitforschung ist integraler Bestandteil des InnoMA-Gesamt­projekts. Daher ist es erforderlich, relevante Daten, die im Rahmen des Projektes entstehen, unter Beachtung der Datenschutz­standards für die Begleitforschung zur Verfügung zu stellen. Im Nachfolgenden wird näher präzisiert, wie Begleitforschung im InnoMA-Kontext verstanden wird: 

    In den Lehr­projekten werden durch den Einsatz digitaler Mittel bestimmte Ziele und Verbesserungen angestrebt. An diesen Zielen und Verbesserungen setzt die Begleitforschung an. Es geht also nicht um eine standardisierte Lehr­evaluation oder eine abschließende Erfolgs­bewertung, sondern um eine individualisierte, systematische Unterstützung im Rahmen eines innovativen Entwicklungs­prozesses.

    Lehr­ende setzen digitale Mittel bewusst ein, um eine bestimmte Wirkung bei den Studierenden zu erreichen. Oft ist jedoch unklar, ob die Studierenden die digitalen Mittel in der intendierten Weise nutzen. Daher soll im Rahmen einer angewandten Forschung untersucht werden, wie die Studierenden die digitalen Mittel nutzen, welchen Effekt diese auf sie haben und inwiefern dieser Effekt im Einklang mit den Zielen der Lehr­enden ist.  

    Um die jeweilige Fragestellung zu erarbeiten und die Begleitforschung zu planen, sollen Informationen von den Lehr­enden eingeholt werden. Um Nutzung und Effekt der digitalen Mittel zu untersuchen, sollen außerdem Daten von Studierenden gesammelt werden. Die eingesetzten empirischen Methoden reichen von Fragebögen und qualitativen Interviews über Beobachtungen von Lehr­veranstaltungen bis hin zur Erhebung von Lernprozessdaten. Die entstehenden Daten sollen aufbereitet, analysiert und den jeweiligen Lehr­enden zur Verfügung gestellt werden. Auf Basis der gewonnenen Er­kenntnisse soll eine gemeinsame Weiter­entwicklung der Lehr­projekte erreicht werden, indem zum Beispiel die digitalen Mittel angepasst oder deren Nutzung gezielt gesteuert werden. Ziel dieser Kooperation von ZLBI und Lehr­enden im Rahmen von InnoMA ist die Optimierung von Lehr- und Lernprozessen bei und die Förderung der Entstehung innovativer digitaler Lehr­konzepte. 

    Ihr Ansprech­partner bei Rückfragen zur Begleitforschung: Lucas Lörch, lloerch zlbi.uni-mannheim.de  

  • Bereitschaft zum Wissenstransfer

    Ein zentrales Ziel von InnoMA ist der universitäts­interne und -externe Transfer von Ideen und Konzepten. Die Förderung durch InnoMA setzt daher zum einen die aktive Mitwirkung an begleitenden Gesprächsformaten sowie die Kommunikation mit dem InnoMA-Projektteam zur Klärung von Rückfragen voraus. Zudem ist die Zustimmung zur Veröffentlichung von Projektergebnissen sowie die aktive Mitwirkung, beispielsweise bei der Erstellung von Erfahrungs­berichten, didaktischen Entwurfsmustern im Rahmen eines Writer’s Workshops, Open Access-Inhalten und Open Educational Resources, erforderlich.  

    Ihr Ansprech­partner bei Rückfragen zum Wissenstransfer: Niko Baldus, baldus ssl.uni-mannheim.de

Auf einen Blick

Das InnoMA-Team bietet Ihnen vielfältige Serviceangebote. Um Ihr Projekt erfolgreich unterstützen und den Transfer Ihrer Ideen fördern zu können, ist es erforderlich, dass Ihr Projektteam:

  • regelmäßig an Gesprächsformaten (zwei bis drei Termine pro Semester) zum Erfahrungs­austausch mit Kolleginnen und Kollegen sowie Studierenden aktiv teilnimmt,
  • relevante Daten, die im Rahmen des Projektes entstehen, unter Beachtung der Datenschutz­standards für die Begleitforschung zur Verfügung stellt,
  • jegliche Anschaffungen von Hardware, Software und Lizenzen im Vorhinein mit dem InnoMA-Team bespricht,
  • den Einsatz von Ressourcen realistisch plant und mögliche Veränderungen im Zeit-, Personal- oder Finanzplan frühzeitig mit dem InnoMA-Team abstimmt,
  • an einem zukünftigen Tag der Lehre die Projektergebnisse vorstellt,
  • der Veröffentlichung von Projektergebnissen in Form von Vorträgen und Publikationen im Kontext von Verbundtreffen und Fach­tagungen zustimmt, 
  • bei der Erstellung von Erfahrungs­berichten, übertragbaren Entwurfsmustern (Patterns), Open Access-Formaten und Open Educational Resources aktiv mitwirkt.