Ilse Kibgis

Neue Ausgabe von „Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen“

Das aktuelle Heft des Archivs für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen liefert einen Schwerpunkt zur Autorin Ilse Kibgis. Betreut wurde dieser Schwerpunkt von Iuditha Balint und Thomas Wortmann. Die hier versammelten Beiträge sind als Versuch einer weitergehenden literatur­wissenschaft­lichen Erschließung des Werks von Ilse Kibgis angelegt. Sie verstehen sich mithin als ein Angebot, die Texte der Autorin erstmals oder auch neu zu lesen, damit sie in Zukunft in unter­schiedlichen literatur- und kultur­wissenschaft­lichen Kontexten einbezogen werden können und auf diese Weise den Kanon sowohl im Hinblick auf die Funktions­stelle class als auch gender zu erweitern. Für Fragen nach dem Verhältnis von Literatur und Identität, Kunst und Klasse, Geschlecht und Arbeit, Kultur, Erinnerung und Heimat, um nur einige Beispiele zu nennen, ist Kibgis’ Werk ein überaus lohnender Gegenstand. 

Die Publikation geht zurück auf einen Workshop, der am 20.11.2025 im Rathaus Dortmund als Kooperation des Fritz-Hüser-Instituts und der Universität Mannheim stattfand. Wir danken beiden Institutionen für die Finanzierung der Tagung, allen Beiträger:innen für ihre Texte und die Bereitschaft, sie in sehr kurzer Zeit für die Publikation zu überarbeiten. Ein großer Dank gebührt weiterhin den Hilfskräften des Fritz-Hüser-Instituts Mario Sieverdingbeck und Simon Hlawatsch, auch für die Digitalisierung des literarischen Nachlasses anlässlich unseres Workshops, sowie den Diskutant:innen vor Ort, die, teils als Weggefährt:innen von Ilse Kibgis’, uns wichtige Einsichten in Werk und Vita der Autorin lieferten und nicht zuletzt die ‚Welten‘, in denen diese Texte entstanden und auf deren Fragen sie antworten, eindrucksvoll vermittelten.

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