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Uni-Scout Bachelor Kultur und Wirtschaft: Romanistik (Französisch, Italienisch, Spanisch)

Mein Name ist Alexia Mirtsi und ich habe im Herbst-/ Wintersemester 2019/20 mein Studium an der Universität Mannheim begonnen. Ich studiere den BaKuWi Romanistik mit Spanisch und BWL. Neben meinem Studium bin ich in der Fach­schaft SpLit aktiv. Wir organisieren viele interne, aber auch externe Aktivitäten und Veranstaltungen für die Studierenden der Sprach- und Literatur­wissenschaften und setzen uns für deren Rechte und Interessen gegenüber der Universität ein. Die Fach­schaft ist eine super Gemeinschaft und ich empfehle jedem Neuling mal vorbeizuschauen. Ich freue mich, eure Fragen zu beantworten!

Alexia Mirtsi, Uni-Scout für Bachelor Kultur und Wirtschaft: Romanistik / Foto: Jula Jacob

Warum Bachelor Kultur und Wirtschaft: Romanistik?

Der Bachelor Kultur und Wirtschaft (BaKuWi) ist fach­übergreifend ausgerichtet und so lernst du, über den Tellerrand zu schauen und deinen Horizont zu erweitern. Der Studien­gang bietet viele Möglichkeiten, über interdisziplinäre Themen zu diskutieren und verschiedene Bereiche zu betrachten. Ich studiere den BaKuWi mit Italienisch und BWL.

Das Kernfach Romanistik – nach deiner Wahl Französisch, Italienisch oder Spanisch – beschäftigt sich mit drei Bereichen: Sprach­wissenschaft, Literatur­wissenschaft und Sprachpraxis. In Sprach- und Literatur­wissenschaft lernst du in verschiedenen Seminaren viel über die Klassiker der landes­eigenen Literatur aus allen Epochen, aber auch über die Funktions- und Entstehungs­weise von Sprache und ihrer kulturellen Bedeutung. In der Sprachpraxis sprichst du über aktuelle Themen, übst das Verständnis der Sprache und verbesserst deine mündlichen und schriftlichen Sprach­kompetenzen. Dafür gibt es verschiedene Kurse auf unterschiedlichen Niveaus, die sich am Kenntnisstand der Studierenden orientieren. So habe ich nicht nur etwas über die Herkunft der italienischen Sprache und über Gedichte von Leopardi oder Dantes Divina Commedia gelernt, sondern auch über das Schulsystem, die Gesundheitspolitik und aktuelle Wirtschafts­themen in Italien. Neben diesen Themen­bereichen belegst du Kurse in Kultur­wissenschaft und Intercultural Studies. In diesem Rahmen habe ich zum Beispiel ein Seminar zu Gender Studies besucht. Viele absolvieren diese Module in ihrem Auslands­semester. Hierfür bietet die Uni Mannheim eine hervorragende Auswahl an Partner­universitäten.

Im Gegensatz zu einem klassischen Studium der Romanistik erhältst du im BaKuWi zusätzlich eine wirtschaft­liche Grundausbildung. Für dieses Sachfach kannst du zwischen Betriebs­wirtschafts­lehre (BWL) und Volkswirtschafts­lehre (VWL) wählen. In BWL erhalten wir Kenntnisse zu den wichtigsten Bereichen wie Marketing, Wirtschafts­informatik oder Finanzwirtschaft. Wenn du deine wirtschaft­lichen Kenntnisse vertiefen möchtest, kannst du das Vertiefungs­modul VWL belegen oder nach dem BaKuWi einen Master in BWL machen.

Bachelor Kultur und Wirtschaft: Romanistik an der Uni Mannheim

Das Studium an der Uni Mannheim ist allein schon durch den Campus ein Erlebnis. Wie oft hat man schon die Gelegenheit, in einem der größten Barockschlösser Europas zu studieren? Das Lehr­angebot ist an allen Fakultäten ausgezeichnet und der Fach­bereich Romanistik genießt einen guten Ruf.

Daneben kommt auch das Studentenleben nicht zu kurz: Die Fach­schaften und zahlreiche Initiativen geben den Studierenden die Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Dabei ist von Politik über Umwelt bis hin zu Freizeitaktivitäten jeder Interessen­bereich vertreten. Außerdem bietet das Institut für Sport eine breit gefächerte Auswahl an sportlichen Aktivitäten, da findet wirklich jeder etwas. Und wen es in die Ferne zieht, der kann mit den Auslands­programmen der Uni Mannheim so ziemlich überall auf der ganzen Welt studieren.

Aber nicht nur die Uni hat Einiges zu bieten, auch Mannheim als Stadt ist vielfältig und bunt. Ob Grillen auf der Neckarwiese oder Joggen an der Rheinpromenade, die Weihnachtsmärkte am Wasserturm und Paradeplatz oder die Bars im Jungbusch und Clubs in den Quadraten – in Mannheim findet jeder Studierende, was sein Herz begehrt. Es ist nicht selten der Fall, dass Mannheim – wie auch bei mir – schnell zur Mannheimat wird. Die Monnemer muss man einfach lieb haben!

Nach dem Studium

Die Möglichkeiten nach dem BaKuWis sind so vielfältig wie die Studierenden selbst.

Wenn du nach dem Bachelor deine Kenntnisse in beiden Bereichen vertiefen möchtest, kannst du den Master Kultur und Wirtschaft an der Uni Mannheim anschließen oder einen anderen sprach­wissenschaft­lichen Master machen, zum Beispiel den Master Sprache und Kommunikation. Du hast aber auch die Möglichkeit, einen Master in deinem Sachfach anzuschließen. Die Uni Mannheim bietet zum Beispiel mit dem Mannheim Master in Management einen hervorragenden BWL-Master. Anschließend kannst du auch promovieren und so die wissenschaft­liche Laufbahn verfolgen.

Die Metropolregion Rhein-Neckar bietet außerdem ausgezeichnete Möglichkeiten für Praktika und den Berufseinstieg nach dem Bachelor- oder Master­studium. Neben vielen Unternehmen sind auch zahlreiche Kulturinstitutionen in der Region ansässig. Ich hatte bisher keine Probleme, einen Praktikumsplatz zu finden. Natürlich spielen auch deine persönlichen Interessen eine Rolle, aber das Angebot in der Umgebung ist so groß, dass wirklich jeder seinen Platz findet.

    Das solltest du wissen

  • Und was machst du dann damit?

    Diese Frage habe ich schon sehr oft gehört. Das Schöne am BaKuWi und einer der Hauptgründe, warum ich mich für diesen Studien­gang entschieden habe, ist die Vielfalt an Möglichkeiten. Man muss sich nicht sofort festlegen, in welches Berufsfeld oder welche Branche man danach geht, sondern kann sich immer wieder neu erfinden. So kannst du beispielsweise als Projektmanager in PR-Agenturen, in der Unternehmens­beratung oder in internationalen Organisationen arbeiten.

  • Warum nicht einfach nur BWL/VWL?

    Das ist eine weitere Frage, die ich sehr oft höre. Wir BaKuWis werden gerne belächelt, weil wir BWL beziehungs­weise VWL nicht im Hauptfach studieren. Allerdings beweist sich der BaKuWi gerade durch seinen interdisziplinären Ansatz. Er zeigt die Verbindungs­punkte zwischen Wirtschafts- und Geistes­wissenschaften auf, die in unserer heutigen vernetzten Welt immer wichtiger werden.

  • Klischees über Geistes­wissenschaft­ler

    Geistes­wissenschaft­ler sitzen nur in Cafés und diskutieren über die großen und kleinen Fragen des Lebens, aber werden am Schluss eh Taxifahrer!

    Naja, Kaffeetrinken ist schon wichtig im Studium und ich habe oft durch die Gespräche mit Kommilitonen das ein oder andere mehr gelernt als in Vorlesungen. Angst, dass ich am Ende als Taxifahrerin ende, habe ich allerdings nie und muss das auch nicht haben: Durch die Doppel­qualifikation stehen uns sogar mehr Türen offen als reinen Wirtschafts­wissenschaft­lern.

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