Nina Schwab-Hautzinger hat kurze blonde Haare. Sie trägt eine dunkelblaue Bluse

Dr. Nina Schwab-Hautzinger

Aktueller Job:
Leiterin Group Communications Roche

Studium in Mannheim:
Medien- und Kommunikations­wissenschaft

Höchster Bildungs­abschluss:
Promotion

Karriere

Ich habe in Mannheim Germanistik, Medien- und Kommunikations­wissenschaft sowie Soziologie studiert. Die Kombination aus Forschung, Lehre und Praxis­orientierung an der Universität gefiel mir von Anfang an. Während meines Auslands­semesters in Waterloo, Kanada, sammelte ich internationale Erfahrung und entwickelte interkulturelle Kompetenzen. Diese konnte ich als Kommunikations- und Strategie­beraterin bei Hill+Knowlton Strategies in Singapur weiterentwickeln.

Nach dem Erhalt eines Doktortitels vom Institut für Kommunikations- und Medienforschung der Universität Zürich war ich über zehn Jahre in der Kommunikations­abteilung von Roche in der Schweiz und in Deutschland tätig. Ich hatte verschiedene Positionen, unter anderem die Stelle als Global Head of Corporate Brand & Communications am Hauptsitz in Basel.

Von 2020 bis 2026 leitete ich den Bereich Corporate Communications & Government Relations der BASF-Gruppe in einer Zeit des ständigen Wandels in der Chemieindustrie. Ich war verantwortlich für alle Kommunikations­bereiche strategische Aussenpositionierung, Medienarbeit, Marken­strategie, Krisenkommunikation, Mitarbeiterkommunikation und Advocacy. Seit Februar 2026 leite ich Group Communications bei Roche. Roche entwickelt sich stetig weiter, um die grössten Herausforderungen im Gesundheits­wesen für eine gesündere Zukunft zu lösen. Wir arbeiten daher mit stetigen Veränderungen, und meine Arbeit wird nie langweilig. Ich leite ein Team talentierter Kommunikator*innen und geniesse es, gemeinsam mit meinem Team komplexe Forschungs- und Innovations­themen kommunikativ so aufzubereiten, dass sie Menschen sowohl emotional als auch intellektuell berühren.

Tipps für den Berufseinstieg

In meiner gesamten Laufbahn habe ich meine Jobs immer nach meiner Leidenschaft für die Aufgaben und dem Unter­nehmens­zweck ausgewählt. Bei Roche war es beispielsweise immer der Leitgedanke, heute das zu tun, was Patienten morgen brauchen, der mich überzeugt hat. Genau das treibt mich auch jeden Tag an, gemeinsam mit meinem Team hervorragende Ergebnisse zu erzielen. Deshalb möchte ich alle ermutigen, sich mit Leidenschaft beruflichen Herausforderungen zu stellen, die begeistern, Erfahrungen zu sammeln und Fach­wissen zu erwerben. Man muss manchmal selbstbewusst sein und bewusst die Komfortzone verlassen. Mein zweiter Tipp: sich mit Kommiliton*innen, Mentor*innen oder in Netzwerken austauschen. So profitiert man von den Erfahrungen anderer, lernt verschiedene Herangehensweisen im Leben kennen und findet heraus, was am besten zu einem passt. Mir hat das in den letzten Jahren sehr geholfen, neue Inspiration zu finden und meinen Horizont zu erweitern. Und abschliessend: Gehen Sie mit einer offenen und positiven Einstellung durchs Leben. Bleiben Sie flexibel, um sich schnell an neue Anforderungen anpassen zu können, und seien Sie bereit, sich persönlich und beruflich stetig weiterzuentwickeln.

Bedeutung des Studiums

Ich habe mich für ein Studium an der Universität Mannheim entschieden, weil der Studien­gang Medien- und Kommunikations­wissenschaften damals neu war und enge Verbindungen zur Wirtschaft pflegte. Die Universität bot mir ideale Bedingungen, um meine Interessen zu entdecken und herauszufinden, welchen Beruf ich ergreifen möchte. Ich erinnere mich auch gerne an meine Zeit bei Artes Liberales zurück, einer Vereinigung zur Förderung von Studierenden der Geistes- und Sozial­wissenschaften. Mit der Vereinigung führten wir viele Gespräche mit Fach­leuten und unter­nahmen Exkursionen zu Medien­unter­nehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar. So konnte ich während meines gesamten Studiums Theorie und Praxis verbinden. Das Üben des wissenschaft­lichen Schreibens und Recherchierens während des Programms lehrte mich, komplexe Themen schnell zu verstehen und sie kohärent darzustellen – eine Erfahrung, von der ich noch heute täglich profitiere.

Stand: Juni 2026

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Wege ins Berufsleben – Befragung unter Alumni der Universität Mannheim

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