Das Mannheimer Barockschloss und der Ehrenhof unter blauem Himmel.

Amerika zwischen Revolution und Disruption

„Die bipolare Nation: Was Amerika der Welt gegeben hat. Im Guten wie im Schlechten“ – so heißt das neue Buch von Prof. Dr. Philipp Gassert, Inhaber des Lehr­stuhls für Zeitgeschichte an der Uni Mannheim.

Anlässlich des 250. Jahrestages der amerikanischen Unabhängigkeits­erklärung zieht Gassert in seiner Studie eine Bilanz von den Gründervätern zu Trump, vom Isolationismus zum Imperialismus, von der Ordnungs­macht zum chaotischen Faktor. Er argumentiert, dass die Vereinigten Staaten sich und der Welt ungeheuer viel geschenkt, aber auch ähnlich viel zugemutet haben. In einem historischen Über­blick zeichnet Gassert nach, wie tief die Widersprüche in der Gründung und der Geschichte des Landes verwurzelt sind: Imperialismus und Anti­imperialismus, Gegnerschaft und Befürwortung von Sklaverei, Ausbeutung der Arbeiter und 1. Mai, Demokratie und Unter­drückung, Armut und Verschwendung. Gleich­zeitig sind die Vereinigten Staaten seit 250 Jahren ein Debattenraum und Laboratorium der liberalen Demokratie. 

„Die bipolare Nation: Was Amerika der Welt gegeben hat. Im Guten wie im Schlechten“ ist am 15. April 2026 im dtv-Verlag erschienen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Verlags.

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