Amerika zwischen Revolution und Disruption

Anlässlich des 250. Jahrestages der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung zieht Gassert in seiner Studie eine Bilanz von den Gründervätern zu Trump, vom Isolationismus zum Imperialismus, von der Ordnungsmacht zum chaotischen Faktor. Er argumentiert, dass die Vereinigten Staaten sich und der Welt ungeheuer viel geschenkt, aber auch ähnlich viel zugemutet haben. In einem historischen Überblick zeichnet Gassert nach, wie tief die Widersprüche in der Gründung und der Geschichte des Landes verwurzelt sind: Imperialismus und Antiimperialismus, Gegnerschaft und Befürwortung von Sklaverei, Ausbeutung der Arbeiter und 1. Mai, Demokratie und Unterdrückung, Armut und Verschwendung. Gleichzeitig sind die Vereinigten Staaten seit 250 Jahren ein Debattenraum und Laboratorium der liberalen Demokratie.
„Die bipolare Nation: Was Amerika der Welt gegeben hat. Im Guten wie im Schlechten“ ist am 15. April 2026 im dtv-Verlag erschienen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Verlags.
