Das Mannheimer Barockschloss und der Ehrenhof unter blauem Himmel.

Richtfest für das neue UNIT-Gebäude in A5

Der Rohbau des neuen Gebäudes der Universitäts-IT (UNIT) steht. Am 23. April 2026 feierte Bauherr Vermögen und Bau Baden-Württemberg gemeinsam mit den am Bau beteiligten Handwerker*innen und Planer*innen das Richtfest in A5.

Gut ein Jahr nach der Grundsteinlegung ist der Rohbau des Neubaus in A5 abgeschlossen und ist in seiner finalen Form jetzt deutlich zu erkennen. Marco Grübbel, Leiter des Amtes Mannheim und Heidelberg des Landes­betriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg, begrüßte die Gäste vor dem Gebäude und dankte den Handwerker*innen für ihren Einsatz. Von der Universität nahmen Kanzlerin Dr. Katrin Schoppa-Bauer, die UNIT-Leitungen Kerstin Bein und Alexander Pfister sowie der Leiter des Baudezernats Matthias Heitz an der kleinen Feier teil.

Den Mittelpunkt der Zeremonie bildete der Richtspruch, den Zimmerer Jörg Zeller vom Dach des Rohbaus sprach – in klassischer Zunftkleidung, zusammen mit drei Kollegen. Nach jedem der vier Hochs auf die Handwerker*innen, den Architekten, die Finanz­iers und den Bauherrn wurde ein Glas Rotwein erhoben. Am Ende warf Zeller sein Glas vom Dach auf den Boden, wo es klirrend zu Bruch ging: „So wie es zerspringt in Scherben kurz und klein, ziehe Glück und Zufriedenheit in diesen Neubau ein.“

Zum Gebäude:

Das Architekturbüro Wulf aus Stuttgart hat das UNIT-Gebäude als viergeschossigen Holzhybridbau konzipiert. Die in die Gebäudehülle integrierte Photovoltaik-Fassade hat Pilotcharakter – vergleich­bare Projekte gibt es in dieser Form bislang kaum. Geheizt und gekühlt wird über die Abwärme des Rechenzentrums, das im Unter­geschoss entsteht. Eine Zertifizierung nach dem Bewertungs­system Nachhaltiges Bauen (BNB) ist angestrebt, alle Bauteile werden hinsichtlich ihrer CO₂-Emissionen optimiert.

Im Erdgeschoss entstehen neben der IT-Anlaufstelle auch Seminar- und Schulungs­räume sowie temporäre Arbeits­plätze für Studierende. Die Obergeschosse nehmen Büroräume und offene Kommunikations­zonen für die UNIT auf. Zwei Innenhöfe sorgen trotz der Gebäudetiefe für natürliches Licht. In seiner Lage zwischen den Stadtquadraten A5 und B6 verbindet der Neubau den bestehenden Campus mit dem geplanten Erweiterungs­bereich im Friedrichspark.

Die Fertigstellung ist für 2027 geplant. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 43,3 Millionen Euro.

Zurück