Stärken Bürgerräte das Vertrauen in die Demokratie?

Neues Projekt unter Beteiligung einer Sozial­wissenschaft­lerin der Universität Mannheim erhält Förderung der VolkswagenStiftung.

Ob der Ausbau neuer Fahrradwege oder die Einführung eines Tempolimits – gerade bei gesellschaft­lich kontroversen Themen kommen immer öfter sogenannte Bürgerräte zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Gruppen zufällig ausgewählter Bürger*innen, die gemeinsam Empfehlungen erarbeiten, die allerdings nicht bindend sind. Laut dem Fach­verband „Mehr Demokratie“ wurden 2025 in Deutschland insgesamt 58 Bürgerräte neu gestartet oder abgeschlossen.

Ob Bürgerräte nicht nur die Haltung der Teilnehmenden zur Demokratie verändern, sondern auch in die lokale Öffentlichkeit ausstrahlen, unter­sucht das Projekt „Next-Generation Citizen Councils for Revitalizing Democracy at the Community Level“, das nun von der VolkswagenStiftung eine Förderung von 830.000 Euro erhält. Beteiligt sind Dr. Sebastian Ziaja von GESIS – Leibniz-Institut für Sozial­wissenschaften, Dr. Antonia Carolin May, Postdoktorandin am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) der Universität Mannheim, sowie die Initiative Offene Gesellschaft aus Berlin. 

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