Lesen als soziale Praxis

Thema: Einem weitverbreiteten Konsens zufolge erleben wir derzeit eine Lesekrise. Dieser Workshop möchte einen Schritt zurücktreten von der Rhetorik des Niedergangs und stattdessen die Frage stellen, wie Lesen selbst konzeptualisiert und aus verschiedenen disziplinären Perspektiven – insbesondere in der Philosophie und Literaturwissenschaft – betrachtet werden kann. In einer ersten Annäherung schlagen wir vor, dass Lesen nicht nur durch die Texte selbst oder durch individuelle Leser*innen bestimmt wird, sondern maßgeblich durch die Interaktionen zwischen Leser*innen.
Im Workshop kommen Forschende zusammen, die Lesen als soziale Praxis aus historischen, theoretischen und gegenwartsbezogenen Perspektiven diskutieren. Damit eröffnet der Workshop einen Raum für interdisziplinären Austausch und legt den Grundstein für zukünftige Kooperationen und ein gemeinsames Netzwerk.
Termin: 27. und 28. März 2026
Ort: Campus Berlin der FernUniversität Hagen (Neues Kranzler Eck, 3. OG Kurfürstendamm 21, 10719 Berlin)
Organisation: Irmtraud Hnilica und Martin Lenz
Programm: Das Programm können Sie hier einsehen.
