„Kritische Männlichkeit im digitalen Zeitalter – Zwischen Manosphere und Selbstreflexion“
Von Red-Pill-Rhetorik über Manfluencer bis zu Incel-Foren fragt er, welche Heilsversprechen Figuren wie Andrew Tate machen und warum toxische Männlichkeitsbilder gerade bei jungen Männern verfangen. Dabei zeigt sich ein enger Zusammenhang mit geschlechtsspezifischer Gewalt, denn Studien belegen eine wachsende Akzeptanz von Gewalt gegen Frauen und queere Personen im Sog dieser Ideologien. Der Vortrag verortet die Ursachen nicht nur individuell, sondern auch in patriarchalen Strukturen, und sucht Auswege hin zu einer Männlichkeit, die auf Selbstreflexion statt Dominanz setzt. Im Anschluss lädt eine offene Diskussionsrunde dazu ein, Fragen zu stellen und eigene Perspektiven einzubringen.
Moderation: Dr. Karina Essig (Leitung der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität)
