Das Mannheimer Barockschloss und der Ehrenhof unter blauem Himmel.

Müllsammelaktion: 50 Freiwillige beim Campus Cleanup im Einsatz

Bei der diesjährigen Cleanup-Aktion halfen insgesamt 50 Freiwillige mit, den Campus vom Müll der vergangenen Monate zu befreien. Die Aktion am 16. September war bereits Wochen im Voraus ausgebucht.

Der Nusszopf auf der Biertischgarnitur ist schon angeschnitten, als sich die ersten Helfer*innen im Schneckenhof in die Anwesenheits­liste eintragen. Nachhaltigkeits­referentin Julia Knittel verteilt blaue Aktions-T-Shirts mit Hand-Herz-Symbol und dem Hashtag #wirschaffenwas, dazu Zangen, Handschuhe und Müllbeutel. Sie teilt die Angemeldeten in Gruppen ein: für Ehrenhof, Mensawiese, Nord- und Südseite des Schlosses sowie den Bereich der Villen in L 5. Unter den Teilnehmenden sind auch Rektor Prof. Dr. Thomas Fetzer und alle Prorektor*innen der Uni. Die Cleanup-Aktion rund um das Mannheimer Schloss ist Teil der Freiwilligentage der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN), an denen sich die Universität zum ersten Mal beteiligt. 

Im vergangenen Jahr fand das Müllsammeln in Eigenregie statt, mit einer Handvoll Teilnehmenden – und Regen. „Diesmal spielt auch das Wetter mit“, sagt Prof. Dr. Moritz Fleischmann, Prorektor für Nachhaltigkeit, in seiner Begrüßung. Ein sauberer, sicherer Campus komme allen zugute, die hier arbeiten und studieren, erinnert er. Die Teilnehmenden übernähmen Verantwortung und gingen mit gutem Beispiel voran. So werde das Thema Nachhaltigkeit konkret sichtbar.

Unter­stützung von allen Seiten

Unter den Helfer*innen ist Astrid Reich, die im Sekretariat des Lehr­stuhls für VWL in L 7 arbeitet. Sie ist direkt nach Feierabend in den Schneckenhof gekommen: „Ich wollte schon immer bei einer solchen Aktion mitmachen, da war es sehr praktisch, dass die Uni das anbietet. Ich möchte auch Vorbild für meine Kolleginnen sein.“

Auch die angehende Landauer Psychologiestudentin Aileen Weiß nimmt am Campus Cleanup teil. Sie hat in Mannheim ihr Abitur gemacht und war für die Vorbereitung oft im Schloss: „Aufräumen ist gut und wichtig. Ich möchte meinen Beitrag leisten, damit die Uni auch in Zukunft ein sauberer Ort zum Lernen bleibt.“

Pünktlich um 15:15 Uhr endet die Aktion wieder im Schneckenhof. Mehr als 30 gut gefüllte Müllsäcke kommen an diesem Nachmittag zusammen, dar­unter einige kuriose Fundstücke: kaputte Unter­hosen und Mützen, unzählige Bierdeckel und Zigarettenstummel – sowie zwei Fahrradrahmen ohne Räder. Das Organisations­team um Julia Knittel zieht eine positive Bilanz. „Wir freuen uns sehr über die große Beteiligung und das positive Feedback. Das zeigt, dass das Interesse an Nachhaltigkeit und gemeinschaft­lichem Engagement weiterhin groß ist“, so Knittel.

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