Das Mannheimer Barockschloss und der Ehrenhof unter blauem Himmel.

Neues Buch | „Digital Grammar Studies″ (2026)

Der neue Open-Access-Band „Digital Grammar Studies“ beleuchtet grammatische Muster in der digitalen Kommunikation sowie deren Reflexion durch Nutzer*innen. Die Neuerscheinung etabliert „Digital Grammar Studies“ als eigenständiges Forschungs­paradigma.

Erschienen als Open Access-Band: Marie-Luis Merten & Sören Stumpf (2026): Digital Grammar Studies. Grammatische Muster in der digitalen Kommunikation (Formelhafte Sprache / Formulaic Language 9). Berlin, Boston: De Gruyter.

Digitale Kommunikation ist längst kein randständiges Forschungs­feld mehr, dennoch bleibt gerade die Rolle (lexiko-)grammatischer Routinen in diesen Kommunikations­kontexten häufig unter­belichtet. Bei diesem Desiderat setzt der vorliegende Band an und rückt grammatische Muster der digitalen Kommunikation sowie deren Reflexion durch Nutzer*innen in den Mittelpunkt. Nicht nur werden in gebrauchs­basierten Studien syntaktische Konstruktionen, lexikogrammatische Routinen sowie Wortbildungs­muster beleuchtet, sondern auch Metaperspektiven auf Grammatik in digitalen Kontexten thematisiert. Über diese multiperspektivische Herangehensweise hinaus verbindet der Band grundsätzlich empirische Breite mit theoretischer Schärfe und etabliert die „Digital Grammar Studies“ als eigenständiges Forschungs­paradigma, das Strukturbildungen, Metareflexionen und die sozio-kommunikative wie medial-technologische Fundierung digitaler Kommunikation gleich­ermaßen berücksichtigt und in ihrer phänomenologischen Verschränkung fruchtbar macht.

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