Das Mannheimer Barockschloss und der Ehrenhof unter blauem Himmel.

Warum Menschen aus der katholischen Kirche austreten

Neue Studie zeigt: Entscheidend für die Bindung an die Kirche sind vor allem Zufriedenheit, die Nähe zu anderen Mitgliedern sowie die persönliche Relevanz der Kirche. Nehmen diese Faktoren ab, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Austritts.

Die Zahl der Katholiken in Deutschland sank 2025 laut der Deutschen Bischofskonferenz um etwa 550.000 auf 19,2 Millionen. Damit sind noch 23 Prozent der Gesamtbevölkerung katholisch. Doch warum kehren immer mehr Menschen der katholischen Kirche den Rücken? Dieser Frage ist die Mannheimer Sozialpsychologin Dr. Lotte Pummerer in Zusammenarbeit mit Bruno Schrage (Caritasverband für das Erzbistum Köln) und Michael Schüßler (Universität Tübingen) in einer aktuellen Studie unter Caritas-Mitarbeitenden nachgegangen. Ihre Ergebnisse legen nahe, dass langfristig vor allem emotionale Aspekte der Bindung entscheidend dafür sind, ob Menschen bleiben oder gehen. Themen wie Reformstau, Hierarchien oder das öffentliche Image der Kirche spielen langfristig nur dann eine Rolle, wenn sie die emotionale Bindung beeinflussen.

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