Bilder der sechs im FORUM porträtierten Professorinnen in bunten Farben. Darunter der Schriftzug: "Im Schwerpunkt: Berufung Professorin"

Dritte Förderperiode genehmigt

Die Deutsche Forschungs­gemeinschaft (DFG) hat den Sonderforschungs­bereich (SFB) Trans­regio 224 „Ökonomische Perspektiven auf gesellschaft­liche Herausforderungen“ der Universitäten Bonn und Mannheim für eine weitere Förderperiode bewilligt. Damit wird die erfolgreiche Forschungs­arbeit des Verbunds vom 1. Januar 2026 an für weitere vier Jahre mit rund 12 Millionen Euro gefördert.

Der Sonderforschungs­bereich Trans­regio 224 unter­sucht seit seiner Einrichtung 2018 zentrale gesellschaft­liche Herausforderungen im Spannungs­feld von Chancen­gleich­heit, Markt­regulierung und Finanz­markt­stabilität – nun wurde er bis 2029 verlängert. „Ich freue mich sehr über die Entscheidung der DFG und danke allen Beteiligten für ihren großartigen Einsatz in den vergangenen Jahren“, sagt SFB-Sprecher Prof. Dr. Sven Rady (Universität Bonn). „Die erneute Bewilligung ist ein Zeichen dafür, dass unsere Forschungs­agenda nicht nur wissenschaft­lich überzeugt, sondern gesellschaft­liche Fragen behandelt, die von Aktualität sind. Auch in der kommenden Förderperiode wird unser Verbund mit hoher Kollegialität und Motivation weiterarbeiten – und damit wichtige Impulse zur wirtschafts­politischen Diskussion liefern.“

Prof. Dr. Volker Nocke von der Universität Mannheim, Sprecher der vergangenen Förderperiode, ergänzt: „Der gemeinsame SFB der Universitäten Bonn und Mannheim verbindet zwei starke Standorte der Volkswirtschafts­lehre, die seit vielen Jahren eng zusammenarbeiten. Diese Kooperation hat wesentlich dazu beigetragen, ein anspruchsvolles Forschungs­umfeld zu schaffen, in dem internationale Spitzenforschung wachsen kann. Dass der SFB in der hochkompetitiven Förderlandschaft erneut bestehen konnte, spricht für die wissenschaft­liche Qualität und die Relevanz unseres Forschungs­programms.“

Handlungs­empfehlungen entwickeln

In den drei Projektfeldern des SFBs, „Maßnahmen zur Förderung der Chancen­gleich­heit“, „Produkt­markt­regulierung“ und „Finanz­markt­politik“, analysieren Wissenschaft­ler*innen, wie faire gesellschaft­liche Teilhabe gefördert werden kann, wie Märkte unter digitalen und globalen Bedingungen sinnvoll reguliert werden sollten und wie sich die Stabilität des Finanz­systems langfristig sichern lässt. Ziel ist es, auf Basis ökonomischer Forschung politisch relevante Handlungs­empfehlungen zu entwickeln.

Text: Redaktion / April 2026