Personalia

Marc Debus zum Chefredakteur der Politischen Vierteljahresschrift ernannt
Seit Januar 2026 fungiert der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Marc Debus als Chefredakteur der Politischen Vierteljahresschrift/

Stefanie Schäfer in Vorstand der Gesellschaft für Kanada-Studien gewählt
Die Amerikanistin Prof. Dr. Stefanie Schäfer wurde in den Vorstand der Gesellschaft für Kanada-Studien in deutschsprachigen Ländern e. V. (GKS) gewählt. Als interdisziplinäre Fachgesellschaft versammelt sie Forschende aus den Geistes- und Sozialwissenschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich der Erforschung und Förderung der Kultur, Wirtschaft und Politik Kanadas widmen. Ab dem 1. März 2027 wird sie als Präsidentin die GKS auch international vertreten, etwa beim International Council of Canadian Studies in Toronto.

Stefan Reichelstein erhält Ehrendoktorwürde der Universität Wien
Im Rahmen eines Festakts des Dies Academicus würdigte die Universität Wien die wissenschaftlichen Leistungen von Prof. Stefan Reichelstein, Ph.D. Mit der Ehrung werden insbesondere Reichelsteins Beiträge zur Betriebswirtschaftslehre hervorgehoben, vor allem in den Bereichen Rechnungswesen, Controlling und Unternehmenssteuerung. Reichelstein pflegt bereits seit seiner dortigen Lehre in den 1990er-Jahren eine enge Verbindung zur Universität Wien.

Irena Kogan in Sachverständigenrat für Integration und Migration berufen
Die Professorin für Soziologie und Gesellschaftsvergleich und ehemalige Direktorin des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES), Prof. Dr. Irena Kogan, ist seit April 2026 Mitglied des Sachverständigenrats für Integration und Migration – ein unabhängiges und interdisziplinär besetztes Gremium der wissenschaftlichen Politikberatung. Mit seinen Gutachten soll das Gremium zur Urteilsbildung bei allen integrations- und migrationspolitisch verantwortlichen Instanzen sowie der Öffentlichkeit beitragen.

Jens-Uwe Franck und Philipp Kellmeyer als Sachverständige im Deutschen Bundestag
Ihre Einschätzung zu aktuellen Fragestellungen gaben der Jurist Prof. Dr. Jens-Uwe Franck (Bild: rechts) im Ausschuss für Wirtschaft und Energie und Prof. Dr. Philipp Kellmeyer, Experte für digitale Gesundheit, im Deutschen Ethikrat. Hierbei ging es zum einen um die Debatte um das Kraftstoffpreisgesetz und zum anderen um die Bedeutung des Schutzes mentaler Privatsphäre und Integrität aus medizinischer und regulatorischer Sicht.

Désirée Zercher erhält Südwestmetall Förderpreis
Dr. Désirée Zercher, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhlfür Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik, wurde mit dem Förderpreis des Arbeitgeberverband Südwestmetall ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird seit über 35 Jahren an herausragende Nachwuchswissenschaftler*innen der baden-württembergischen Landesuniversitäten verliehen, die mit ihren Dissertationen einen besonderen Beitrag für die industrielle Arbeit und deren sozialpolitische Rahmenbedingungen leisten. Zercher beleuchtete in ihrer Dissertation, wie sich durch die Integration generativer KI-Teammitglieder kollaborative Arbeits- und Entscheidungsprozesse verändern.

Alexandra Niessen-Ruenzi in Wissenschaftlichen Beirat berufen
Seit April 2026 gehört Prof. Dr. Alexandra Niessen-Ruenzi, Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Corporate Governance, dem Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium der Finanzen an. Die Ernennung erfolgte durch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, MdB. Der Wissenschaftliche Beirat berät das Ministerium unabhängig in grundlegenden wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen. Mit wissenschaftlich fundierten Analysen und Gutachten unterstützt das Gremium politische Entscheidungsprozesse und bringt evidenzbasierte Perspektiven in aktuelle Reformdebatten ein.

Kathrine von Graevenitz in Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten gewählt
Prof. Kathrine von Graevenitz, Ph.D., gehört seit Juli 2026 dem Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) an. Hierbei handelt es sich um ein unabhängiges Gremium von empirisch arbeitenden Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen der wichtigsten öffentlichen Einrichtungen zur Datenerhebung. Er berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder zur Forschungsdateninfrastruktur. Die Berufung des neuen RatSWD gilt bis 2029.
Texte: Redaktion / August 2026
