Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

ENTFÄLLT: Gastvortrag: Prof. Dr. Dr. Gerhard Vollmer (TU Braunschweig)

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EW 145

„Wieso können wir die Welt erkennen? Grundzüge der Evolutionären Er­kenntnistheorie“

Aufgrund der Unterbrechung des Vorlesungs­betriebs muss der Vortrag am 24. März entfallen. Wir hoffen, den Vortrag zu geeigneter Zeit nachzuholen.

Denken und Erkennen sind Ergebnisse der biologischen Evolution. Unsere kognitiven Strukturen passen auf die Welt, weil sie in Anpassung an die reale Welt entstanden sind. Die Anpassung ist jedoch nie ideal – und unser Er­kenntnisvermögen deshalb auch nicht. Unsere Intuition ist auf die Welt der mittleren Dimensionen, auf den Mesokosmos zugeschnitten, geprägt. Das erklärt viele unserer kognitiven Leistungen und Fehlleistungen.

Wir können den Mesokosmos jedoch auch verlassen. Das geschieht in drei Richtungen: zum besonders Kleinen, zum besonders Großen und zum besonders Komplizierten. Dazu benötigen wir Werk- und Denkzeuge, Unterricht und Übung. Das wichtigste Denkzeug ist die Sprache; weitere Leitern sind Algorithmen, Mathematik, Computer.

 

Die Einladung von Prof. Vollmer erfolgt in Kooperation mit dem Fach­gebiet Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.

 

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