Verschiedene bunte Comicköpfe sind oben und unten in zwei Reihen zu sehen. Dazwischen steht: Fit für die Zukunft. Die Forschungsstrategie der Uni Mannheim.

Starke Forschung ermöglichen

Unter dem Motto „Fit4Excellence“ hat die Universität Mannheim Ende 2025 eine Fundraisingkampagne gestartet. Das Ziel: Forschende über Fächer- und Fakultäts­grenzen hinweg zusammenzuführen, Verbundforschungs­projekte voranzubringen – und sich so frühzeitig auf die nächste Runde der Exzellenz­strategie des Bundes vorzubereiten.

Exzellente und gesellschafts­relevante Forschung weiter vorantreiben – dieses Ziel ist fest in der Forschungs­strategie der Universität Mannheim verankert. Doch auch die beste Forschungs­idee ist nichts ohne finanz­ielle Mittel, die ihre Umsetzung ermöglichen. Daher hat Rektor Prof. Dr. Thomas Fetzer Ende des Jahres 2025 die Fundraisingkampagne „Fit4Excellence“ ins Leben gerufen.

Mehr als zwei Millionen Euro sind dadurch bislang zusammengekommen. „Die Förder*innen sprechen der Universität Mannheim mit ihren Spenden ein großes Vertrauen aus. Das ist keinesfalls selbstverständlich und wissen wir sehr zu schätzen“, freut sich Fetzer. Vorrangig wird das Geld für das neue Förder­programm UMAXplore genutzt, das im November 2026 an den Start geht.

„Ganz wichtig ist uns: Wissenschaft­liche Forschung ist unabhängig. Die Förder*innen nehmen keinerlei Einfluss auf Projekte oder Ergebnisse“, betont Fetzer. Sie erhalten jedoch exklusive Einblicke in die Forschung, die sie mit ihren Spenden unter­stützen. „Wir möchten selbstverständlich trans­parent zeigen, wie wir das Geld investieren – zum Beispiel durch Vorträge, Kaminabende oder virtuelle Formate.“

Konzentration auf Verbund­projekte

Zusätzliche Gelder seien nötig, um Forschenden den Freiraum zu verschaffen, sich ganz auf die Entwicklung ihrer Verbund­projekte zu konzentrieren, fährt der Rektor fort. In den betreffenden Semestern übernehmen sie weniger oder keine Lehr­veranstaltungen. Um gleich­wohl exzellente Lehre für die Studierenden zu gewährleisten, werden die freiwerdenden Stellen in der Lehre vertreten.

An der Kampagne haben sich bereits einige Förder*innen mit großzügigen Spenden beteiligt, dar­unter Dr. Hans-Peter Wild, Freudenberg SE, PERI SE, FUCHS SE, SAP SE, SNP SE, Dr. Lorenz Näger und cbs Corporate Business Solutions GmbH. „Wenn wir unsere Forschungs­stärke weiter ausbauen und im internationalen Wettbewerb sichtbar bleiben wollen, müssen wir gezielt in Strukturen investieren, die insbesondere die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern. Die Unter­stützung unserer Förder*innen gibt uns den notwendigen Spielraum, genau das zu tun“, spricht Fetzer seinen Dank aus.

Text: Jessica Scholich / August 2026

Spendenkontakt

Frau Sabrina Scherbarth_Porträt

Sabrina Scherbarth

Leitung Universitäts­förderung
Universität Mannheim
Rektorat, Universitäts­förderung
Schloss Mittelbau – Raum M 077
68161 Mannheim
Tel.: +49 621 181-1223
Fax: +49 621 181-1148
E-Mail: sabrina.scherbarthuni-mannheim.de

Stimmen der Förder*innen

Porträtbild von Stefan Fuchs. Er trägt ein weißes Hemd und einen dunklen Anzug.

Die Universität Mannheim und FUCHS leben eine jahrzehntelange Partner­schaft. Die Brücke von der Wissenschaft in die Wirtschaft ist für beide Seiten wichtig. Mein Vater, meine beiden Töchter sowie drei von fünf Vorständen der FUCHS SE sind Absolvent*innen der Uni Mannheim. Gerne unter­stützen wir die „Fit4Excellence“-Initiative, damit die Universität im Jahr 2030 wieder auf der Exzellenzlandkarte vertreten ist.

– Stefan Fuchs, Vorsitzender des Vorstands FUCHS SE

Porträtbild von Dr. Lorenz Näger. Er trägt ein weißes Hemd und einen dunklen Anzug.

Seit meinem Studium und der Promotion fühle ich mich der Universität Mannheim eng verbunden. Später als Teil des Vorstands der Stiftung und nun als Vorsitzender des Universitäts­rats habe ich ihre Entwicklung über viele Jahre hinweg begleitet.

Die Universität Mannheim ist eine kleine und feine Universität mit herausragenden Leistungen in Lehre und Forschung und es kommt darauf an, diese Spitzenposition auch für die Zukunft zu sichern und zu unter­stützen. Deshalb ist mir ein persönliches Anliegen, meine Alma Mater auch finanz­iell zu fördern und so ihre nationale wie internationale Wettbewerbs­fähigkeit zu stärken. Gute Forschung braucht Unter­stützung – gerade in Zeiten, in denen Wissenschafts­freiheit keine Selbstverständlichkeit mehr ist.

– Dr. Lorenz Näger, Vorsitzender des Universitäts­rats und vormals Finanz­vorstand und stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Heidelberg Materials AG

Thomas Saueressig trägt ein Jackett und sitzt auf einer Treppe

Die Universität Mannheim steht für exzellente Forschung mit hoher Relevanz für Wirtschaft und Gesellschaft. Insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz verbindet sie wissenschaft­liche Tiefe mit einer konsequenten Anwendungs­orientierung.
Für SAP ist KI ein zentraler Bestandteil der unter­nehmerischen Trans­formation. In der langjährigen Zusammenarbeit mit der Universität Mannheim entstehen in Lehre und Forschung wichtige Impulse für den verantwortungs­vollen Einsatz von KI in datengetriebenen Geschäfts­prozessen und intelligenter Unter­nehmens­software.

Als zwei starke Akteure der Region – die Universität in Forschung und akademischer Ausbildung, SAP in der Entwicklung und Anwendung von Unter­nehmens­software – leisten wir gemeinsam einen Beitrag zur Qualifizierung von Talenten und zur Gestaltung der KI-gestützten Trans­formation von Organisationen.

– Thomas Saueressig, Mitglied des Vorstands und Chief Customer Officer der SAP SE

Porträtbild von Hans-Peter Wild. Er trägt einen blauen Anzug und verschränkt die Arme.

Unser Ziel muss es sein, die klügsten Köpfe weltweit für die Universität Mannheim zu interessieren und ihnen Rahmenbedingungen zu bieten, unter denen sie hier gerne arbeiten und forschen wollen. Allerdings steht die Mannheimer Universität durch die fortschreitende Internationalisierung immer stärker im Wettbewerb mit den besten und finanz­iell oft besser ausgestatteten Universitäten der Welt.

Um auch weiterhin herausragende Wissenschaft­ler in die Region zu holen beziehungs­weise sie bei uns halten zu können, unter­stütze ich die Mannheimer Universität, der ich seit Studien­zeiten eng verbunden bin, seit nunmehr fast 20 Jahren. Die Initiative, die ich 2007 als WILD-TOP-BRAIN-PROGRAMM ins Leben gerufen und seitdem in siebenstelliger Höhe gefördert habe, wird inzwischen als Beste-Köpfe-Programm weitergeführt.

– Dr. Hans-Peter Wild, Inhaber Capri Sun und Initiator des Beste-Köpfe-Programms