„Ich hätte mir früher nie träumen lassen, dass ich eines Tages im Schloss Mannheim studieren würde.“

Monika Buknova stammt aus der Slowakei und studiert den Mannheim Master in Management (MMM). Vor ihrem Studium in Mannheim war sie viel in der Welt unterwegs: Nach einem Schuljahr in den USA folgte ein Bachelor-Studium in Polen, begleitet von zwei Auslands­semestern in Deutschland. In ihrer myUniMA story verrät Monika, warum sie ihr Master­studium in Deutschland absolviert und welche besondere Beziehung sie zur Stadt Mannheim hat.

Was hast du gemacht, bevor du dein Master-Studium in Mannheim begonnen hast?

Ich komme aus einem kleinen Dorf in der Slowakei und hatte schon früh den Wunsch, andere Länder und ihre Kulturen zu entdecken. Deshalb habe ich schon während meiner Schulzeit ein Jahr in den USA gelebt. Nach meinem Schul­abschluss in der Slowakei bin ich dann nach Polen gezogen, um dort mein Bachelor-Studium in International Business zu absolvieren. Neben diesem Haupt­studien­gang habe ich für zwei Semester an der Frankfurt University of Applied Sciences studiert und auf diese Weise einen Doppel­abschluss erworben. Dazwischen habe ich noch Praktika im slowakischen Gesundheits­ministerium und bei dem deutschen Pharma­unternehmen Fresenius Medical Care absolviert. Meine Zeit in Deutschland hat mir so gut gefallen, dass ich mich für ein Master­studium in Deutschland entschieden habe.

Warum hast du dich für die Universität Mannheim entschieden?

Meine Wahl ist auf die Stadt Mannheim gefallen, weil ich sie schon durch einen Klassenausflug während meiner Schulzeit kannte. Als wir damals das Schloss besichtigten, war ich total beeindruckt und neidisch auf die Menschen, die an diesem tollen Ort studieren können. Ich hätte damals nie gedacht, dass ich hier studieren würde, aber das Schicksal hat mich zurück nach Mannheim geführt. Jedes Mal, wenn ich auf den Campus gehe, denke ich an diesen Moment zurück und stelle fest, wie sehr ich seitdem gewachsen bin und wie deutlich sich meine Deutsch­kenntnisse verbessert haben.

Gibt es etwas, dass dir am Mannheim Master in Management besonders gut gefällt?

Am MMM gefällt mir, dass ich das Studien­programm an meine Interessen anpassen kann, weil die Kurswahl so flexibel gestaltet ist. Außerdem empfinde ich die Dozierenden als sehr kompetent und unterstützend. Sie gehen immer ausführlich auf Rückfragen ein und regen uns darüber hinaus zu Diskussionen an. Aufgrund der internationalen Ausrichtung des Masters lernt man zudem Menschen aus der ganzen Welt kennen. Wenn wir in Gruppen­projekten zusammenarbeiten, können wir Themen aus verschiedenen Perspektiven beleuchten, weil wir die unterschiedlichsten Hintergründe und Erfahrungen haben. Generell empfinde ich die Atmosphäre im Studien­gang als sehr motivierend und anregend. Sie bringt mich dazu, immer mein Bestes zu geben.

Was unternimmst du in deiner Freizeit neben dem Studium?

In meiner Freizeit gehe ich gerne am Rhein joggen und veranstalte Kochkurse für Kinder im Rahmen des gemeinnützigen Projektes „youngcaritas“. Mein größtes Hobby ist aber das Schauspielern. Als ich von der englischsprachigen Theater­gruppe an der Universität Mannheim erfahren habe, war ich total begeistert und bin ihr sofort beigetreten. Aufgrund der Corona-Pandemie finden unsere wöchentlichen Proben aktuell nur online statt. Wir lassen uns davon aber nicht aufhalten und arbeiten an kleineren digitalen Video­projekten, die wir nächstes Jahr auf unseren Social-Media-Kanälen veröffentlichen möchten. Ich schätze das Theaterspielen sehr, weil es nicht nur eine bessere Kommunikations­fähigkeit, sondern auch Selbstvertrauen verleiht. Für mich ist es deshalb ein Hobby, das mich auch in der Arbeits­welt bereichert: Während meiner Praktika ist es mir durch meine Theatererfahrung leichtgefallen, Präsentationen vor vielen Menschen zu halten.

Gibt es einen Tipp, den du internationalen Studierenden gerne geben möchtest?

Ich würde internationalen Studierenden empfehlen, die vielfältigen Angebote der Initiativen zu nutzen, weil sie das Studierenden­leben unglaublich bereichern. Über die Initiativen kommt man beispielsweise schnell mit anderen Studierenden in Kontakt und kann lebenslange Freundschaften zu schließen. Wegen der unterschiedlichen Studien­gänge der Mitglieder ist die Atmosphäre oft entspannter, weil man sich nicht über seine fach­spezifischen Vorlesungen oder Klausuren unterhalten kann. 

Hast du schon Pläne für die Zeit nach deinem Master?

Nach meinem Master­abschluss möchte ich gerne im Gesundheits­management arbeiten. Ich denke da zum Beispiel an eine Klinikkette oder eine internationale Organisation, die sich mit staatlicher Gesundheitsversorgung befasst. Ich kann mir auch vorstellen, mich weiter für das Theater oder wohltätige Projekte zu engagieren, weil es mir wichtig ist, einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

Text: Tina Ratajczyk / Januar 2021