„Das Oktoberfestattentat 1980 – Eine persönliche Bilanz 2021. Von der Recherche zur Intervention“

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Ulrich Chaussy

hybride Veranstaltung

Der Förderverein des Historischen Instituts der Universität Mannheim lädt alle Interessierten zum Abendvortrag ein, der parallel im Schloss und online über Zoom stattfindet.

Ulrich Chaussy hat sich vier Jahrzehnte zwar nicht ausschließlich, aber immer wieder mit dem schwersten Terroranschlag in der Geschichte der Bundes­republik Deutschland befasst: In Radioformaten, in über die Jahrzehnte fortgeschriebenen Sachbüchern, in Dokumentarfilmen, in dem Kinofilm „Der blinde Fleck“. Von der Position des Berichterstatters wurde er durch seine investigativen Recherchen zum Akteur: Die Aufdeckung eklatanter Ermittlungs­fehler und Vertuschungen trug 2014 entscheidend zur Wiederaufnahme des 1982 eingestellten Ermittlungs­verfahrens durch den Generalbundes­anwalt bei – und zur überfälligen, jahrzehntelang verweigerten Bewertung des Anschlags als rechts­extremer Terror. 

Die aktuelle, 2020 veröffentlichte Version der Recherchen Chaussys ist als Buch unter dem Titel: „Das Oktoberfestattentat und der Doppelmord von Erlangen – Wie Rechts­terrorismus und Antisemitismus seit 1980 verdrängt werden“ im Christoph Links Verlag erschienen.

Ort: EW 151 und ZOOM (der Link wird nach der Anmeldung verschickt).

Voranmeldung per Mail an: fhi.mannheim gmail.com