Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Wie verändert die Digitalisierung unsere Gesellschaft? Auftakt­veranstaltung des Forschungs­verbunds digilog@bw

Am 11. September stellt der Forschungs­verbund „Gesellschaft im digitalen Wandel“ im ZKM Karlsruhe seine Arbeits­felder vor und stellt sich Fragen und Anregungen von Bür-gerinnen und Bürgern

Pressemitteilung vom 3. September 2019
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Die Digitalisierung beeinflusst und verändert nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Das Land Baden-Württemberg hat eine Digitalisierungs­strategie (digital@bw) verabschiedet, um diesen Wandel aktiv zum Wohle von Mensch und Gesellschaft zu gestalten. Ein Baustein von digital@bw ist der von der Universität Mannheim koordinierte Forschungs­verbund „Gesellschaft im digitalen Wandel“ (digilog@bw), dem acht universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen aus ganz Baden-Württemberg angehören. Im Forschungs­verbund erarbeiten die beteiligten Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaft­ler, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf den Einzelnen sowie die Gesellschaft hat. Die Auftakt­veranstaltung des Forschungs­verbunds, bei dem die Arbeits­felder in den Kern­bereichen Autonomie, Partizipation und Wissen vorgestellt werden, findet am 11. September um 19 Uhr im ZKM Karlsruhe statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, mit den Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaft­lern ins Gespräch zu kommen.

Fragen, über die bei der Auftakt­veranstaltung diskutiert werden können, sind beispielsweise: Welche Konsequenzen hat es für den Einzelnen und die Gesellschaft, wenn wir im täglichen Leben immer abhängiger von Social Media, elektronischen Markt­plätzen und unserem Smartphone werden? Was bedeutet es, wenn menschliche Entscheidungen zunehmend durch Künstliche Intelligenz unterstützt, teilweise sogar ersetzt werden? Wie gehen wir damit um, dass wir im Internet Datenspuren hinterlassen, durch die andere sehr viel über uns erfahren? Wie verändert Social Media Sprache und Kommunikation und welche Auswirkungen hat das auf politische Debatten?

„Big Data scheint ein Technikthema zu sein, aber es geht weit darüber hinaus: Was mit den Daten gemacht wird und wozu sie genutzt werden, das passiert in einem sozialen Umfeld. Es sind gesellschaft­liche Fragen, mit denen wir uns hier beschäftigen“, erklärt Professor Thomas Fetzer, Inhaber des Lehr­stuhls für Öffentliches Recht, Regulierungs­recht und Steuerrecht an der Universität Mannheim und Sprecher des Konsortiums. „Dabei geht es uns auch darum, die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Erfahrungen und vielleicht auch Bedenken einzubeziehen.“

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, erfordert aber aus Kapazitätsgründen eine vorherige Anmeldung per E-Mail an: digilog(at)zkm.de. Sollten mehr Anmeldungen eingehen als die Raumkapazität dies erlaubt, entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen.


Kontakt:
Prof. Dr. Thomas Fetzer
Verbundsprecher
Universität Mannheim
E-Mail: fetzer(at)uni-mannheim.de

Linda Schädler
Pressesprecherin
Universität Mannheim
Tel: 0621 181-1434
E-Mail: schaedler(at)uni-mannheim.de