Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Online-Gesundheits-Challenge gesucht

Eine Studie am Lehr­stuhl für Gesundheitspsychologie der Universität Mannheim untersucht, ob Online-Communitys Menschen dabei unterstützen können, sich gesünder zu ernähren und mehr zu bewegen.

Pressemitteilung vom 4. Juni 2020
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Frühere Studien haben gezeigt, dass Freunde und Familie einen positiven Einfluss auf das eigene Gesundheitsverhalten haben. Macht die Partnerin zum Beispiel viel Sport oder ernährt sich der beste Freund sehr bewusst, kann das dazu führen, dass man auch selbst öfter ins Fitnessstudio geht oder mehr zu Obst und Gemüse greift. Dieser Einfluss funktioniert sogar, wenn die Kommunikation nur digital stattfindet – etwa, wenn sich Menschen über soziale Medien oder Online-Foren gegenseitig unterstützen und austauschen.

Im Rahmen einer aktuellen Studie möchten Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaft­ler am Lehr­stuhl für Gesundheitspsychologie der Universität Mannheim herausfinden, wie der Austausch mit Gleichgesinnten über Online-Foren das Erreichen der eigenen Gesundheitsziele fördert und wie sich dieser Austausch möglichst positiv gestalten lässt. Für die Studie suchen die Forscherinnen und Forscher aktuell Probanden.

In einem ersten Schritt entscheiden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ob sie ihre Ernährung oder ihr Bewegungs­verhalten verändern möchten. Dann setzen sie sich für die nächsten zwei Wochen ein persönliches Gesundheitsziel und werden in ein Online-Forum eingeladen. Dort können sich die Teilnehmenden der „Gesundheits-Challenge“ über ihre Erfahrungen austauschen und gegenseitig unterstützen. Zusätzlich werden die Teilnehmenden über Fragebögen zu ihren Erfahrungen im Rahmen der „Gesundheits-Challenge“ befragt.

Zur Studie: bit.ly/uni-mannheim-challenge 

Kontakt:
Prof. Dr. Jutta Mata und Michael Kilb, M.Sc.
Lehr­stuhl für Gesundheitspsychologie
Universität Mannheim
Tel.: +49 621 181-2595
E-Mail: kilb(at)uni-mannheim.de