Andreas-Lamey-Preisträger*innen 2025

Der Förderverein freut sich besonders, 2025 den Andreas-Lamey-Preis an zwei Nachwuchstalente des Historischen Instituts verleihen zu können! Auf Vorschlag der Jury entschied sich der Vorstand, dieses Jahr zwei Arbeiten auszuzeichnen.
Naomi Niemann setzt sich in ihrer Masterarbeit mit dem Umgang der chinesischen Tsching-Dynastie mit den westlichen Kolonialmächten im ausgehenden 19. und 20. Jahrhundert auseinander. In ihrer Untersuchung betrachtet sie unter anderem die Bildung einer chinesischen Nationalidentität als Abwehrmaßnahme gegen die wachsende Bedrängnis von außen.
Jakob Grosch untersuchte in seiner Bachelorarbeit die Rolle der Ludwigshafener Schutzpolizei in der Unterstützung des NS-Regimes. Ein Forschungsdesiderat, da bisher in diesem Kontext vor allem das Agieren der Gestapo betrachtet wurde.
Beide Arbeiten zeichneten sich sowohl sprachlich als auch in ihrer fundierten Quellenarbeit aus. Frau Niemann konnte den Preis leider nicht persönlich annehmen, da sie auf einem Forschungsaufenthalt in Übersee verweilt.
