Das Mannheimer Barockschloss und der Ehrenhof unter blauem Himmel.

Neue Ausstellung: Frontières – Observer les marges pour questionner le monde

Das Thema „Grenzen“ ist aktueller denn je. Mit den politischen, gesellschaft­lichen und individuellen Dimensionen von Grenzziehungen setzt sich die Ausstellung „Frontières“ auseinander. Die vom Musée national de l’histoire de l’immigration konzipierte und vom Institut Français organisierte Ausstellung beleuchtet Grenzen des 21. Jahrhunderts aus historischer, geografischer, wirtschaft­licher und menschlicher Perspektive – jenseits einfacher Gegensätze wie Öffnung und Schließung. Die Ausstellung ist bis zum 26. Februar 2026 im EO-Flur (1. OG) im Schloss zu sehen.

Im Fokus der Ausstellung stehen Migration, unsichtbare Grenzrealitäten sowie die politischen und gesellschaft­lichen Mechanismen, die globale Mobilität strukturieren. Kartografische Darstellungen veranschaulichen dabei weltweite Zusammenhänge, machen Größenordnungen sichtbar und zeigen die Relativität von Daten auf – sie eröffnen damit neue Perspektiven auf gegenwärtige Grenzphänomene.

Die Ausstellungs­texte sind auf Französisch verfasst. Für Besucher*innen stehen deutsche Über­setzungen in einem Begleitheft sowie über einen QR-Code zum Anhören zur Verfügung. Zusätzlich bietet die Romanistin Dr. Marianne Gretz am 5., 12. und 25. Februar 2026 Führungen auf Deutsch an. Bei Interesse sind Anmeldungen unter kulturmail-if-mannheim.eu möglich.

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