Das Mannheimer Barockschloss und der Ehrenhof unter blauem Himmel.

Irena Kogan erhält Landes­forschungs­preis 2026

Die Professorin für Soziologie und Gesellschafts­vergleich an der Universität Mannheim sowie ehemalige Direktorin des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES) ist Preisträgerin des Landes­forschungs­preises Baden-Württemberg 2026.

Prof. Dr. Irena Kogan erhält den höchstdotierten Forschungs­preis eines Bundes­landes als Auszeichnung für ihre Grundlagenforschung zu Bildungs- und Berufs­chancen von Migrant*innen. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert. Wissenschafts­ministerin Petra Olschowski wird den Landes­forschungs­preis Baden-Württemberg 2026 am 11. Juni in Stuttgart verleihen.

Irena Kogan ist seit Oktober 2009 Inhaberin des Lehr­stuhls für Soziologie und Gesellschafts­vergleich an der Fakultät der Sozial­wissenschaften der Universität Mannheim. Von 2020 bis 2023 war sie zudem Direktorin des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES), wo sie seit vielen Jahren forscht. Zu ihren zentralen Forschungs­feldern gehören soziale Ungleich­heit, Migration, Ethnizität, Über­gänge von Schule zu Beruf sowie vergleich­ende Sozialstrukturanalysen. Sie leitet am MZES das vom Europäischen Forschungs­rat geförderte Projekt „Partner­schafts­bildung von Geflüchteten in Deutschland“ (PARFORM), das Partner­schafts­prozesse im Kontext ungleicher Geschlechterverteilung und ausgeprägter kultureller und sozialer Distanz unter­sucht. Außerdem ist sie Mit­verantwortliche für den deutschen Teil des internationalen Langzeit­projekts CILS4EU, das die Entwicklung von Kindern mit Migrations­hintergrund erforscht, sowie Leiterin weiterer drittmittelfinanz­ierter Forschungs­projekte. Kürzlich wurde sie in das Herausgebergremium der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie (KZfSS) berufen.

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