Menschen in der EU sehen autonome Autos mit gemischten Gefühlen

Neue Studie zeigt, dass ein Großteil der Befragten aus der EU fahrerlose Vehikel für sicher und nachhaltig halten. Sie befürchten jedoch, dass der Masseneinsatz der selbstfahrenden Autos zu Verletzungen im Datenschutz führen könnte. Die Studie wurde am Lehr­stuhl für Konsumentenpsychologie der Universität Mannheim im Rahmen des EU-Verbund­projektes „PAsCal“ durchgeführt.

Die so genannten Connected Autonomous Vehicles (CAVs), also selbstfahrende und vernetzte Fahrzeuge, sind inzwischen so weit entwickelt, dass einer breiten Anwendung auf der Straße nicht mehr viel im Wege steht – zumindest aus technischer Sicht. Nicht ganz so eindeutig fällt die öffentliche Akzeptanz solcher Autos in der Bevölkerung aus. EU-Bürgerinnen und -Bürger aus Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien halten die Fahrzeuge zwar weitgehend für sicher und nachhaltig, sind aber besorgt, ob diese auch ihre Erwartungen hinsichtlich der Datensicherheit erfüllen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die am Lehr­stuhl für Konsumentenpsychologie und Ökonomische Psychologie durchgeführt und im Fach­journal „Transportation Research Part F: Traffic Psychology and Behaviour“ veröffentlicht wurde.

Die Studie steht online zur Verfügung unter: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1369847821001443

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