Das Mannheimer Barockschloss und der Ehrenhof unter blauem Himmel.

„Musik gegen das Vergessen“ – Gesprächskonzert mit den Mannheimer Philharmonikern am 4. März

Gesprächskonzert in der Aula der Universität über Kunst als Ausdruck von Identität und Widerstand sowie ihre Rolle in der Erinnerung an den Nationalsozialismus

Kunst ist als identitätsstiftendes Moment ein zentraler Bestandteil jeder Kultur. Im Angesicht der akuten Bedrohung durch Verfolgung und Vernichtung wurde sie während der nationalsozialistischen Verfolgung zu einem Ausdruck von Selbstbehauptung und Widerstand für jüdische Künstler*innen. Das Gesprächskonzert unter dem Motto „Musik gegen das Vergessen“ ist Werken gewidmet, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Holocaust stehen. Ein Podiumsgespräch zwischen den musikalischen Darbietungen beleuchtet die historischen Kontexte und reflektiert ihre Bedeutung für unsere Gegenwart.

Bei der zweiten Veranstaltung der Reihe „Musik gegen das Vergessen“ stehen Werke von Gertrud Schweizer (1894-1942) und Gideon Klein (1919-1945) auf dem Programm. Die gebürtige Mannheimerin und der tschechisch-jüdische Komponist starben in Auschwitz. Die Aufführung durch Mitglieder der Mannheimer Philharmoniker bildet den Ausgangspunkt für ein Podiumsgespräch über die biografischen Hintergründe der Werke, über Kunst als Mittel der Selbstbehauptung und ihre Bedeutung für die Erinnerungs­kultur sowie über jüdische Lebens­wege und Schicksale im Umfeld der Universität Mannheim.

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