Prof. Dr. Eva Martha Eckkrammer zur neuen Vizepräsidentin der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) gewählt

Die Wahl von Prof. Eckkrammer erfolgte im Rahmen der Versammlung der Mitgliedshochschulen des DFH-Netzwerks. Sie wird ihr Amt zum 1. Januar 2022 antreten.

Eckkrammer ist Inhaberin des Lehr­stuhls für Romanische Sprach- und Medien­wissenschaften an der Universität Mannheim. Mit den Strukturen der DFH ist sie durch ihre Tätigkeit als Vertreterin der Mitgliedshochschulen im Hochschul­rat der DFH seit 2017 vertraut. Sie übernimmt das Amt vom aktuellen Vizepräsidenten Prof. Dr. Philippe Gréciano, der turnusgemäß die Nachfolge des aktuellen Präsidenten, Prof. Dr. Olivier Mentz, antreten wird.

In der Vergangenheit hat Eckkrammer bereits diverse wissenschaft­liche und akademische Funktionen ausgeübt: Sie war Präsidentin des Deutschen Romanistenverbandes, Gründungs­mitglied und akademische Direktorin des Institut Français für Wirtschaft und Interkulturalität, Prorektorin an der Universität Mannheim sowie Vorsitzende des Hochschul­rats der Hochschule Mannheim. Ihre Kenntnisse der französischen Hochschul­landschaft brachte sie außerdem als externe internationale Expertin bei der französischen Qualitätssicherungs­agentur Haut Conseil de l'évaluation de la recherche et de l'enseignement supérieur (HCERES) in Paris ein.

Während ihrer Amtszeit will Eckkrammer den binationalen Kern der DFH stärken und weiterentwickeln und gleichzeitig die Öffnung hin zu einer europäischen Dimension fortsetzen. Die Entwicklung neuer Doppel­abschluss­programme und die Erhöhung der Studierenden­zahlen, die Förderung von Mehrsprachigkeit, die Kooperation zwischen verschiedenen Hochschul­typen sowie die Ausweitung der Aktivitäten im Bereich der deutsch-französischen Forschungs­kooperation stehen hierbei besonders im Fokus.

Über die DFH
Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) ist eine binationale Einrichtung, die die Regierungen Deutschlands und Frankreichs 1997 gegründet haben. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, deutsch-französische Studien­gänge mit Doppel­abschluss sowie die binationale Doktoranden­ausbildung und die Mobilität von Nachwuchsforschenden zwischen Deutschland und Frankreich zu initiieren, zu evaluieren und finanziell zu fördern. Das Netzwerk umfasst über 200 Universitäten, Fach­hochschulen und Grandes Écoles in rund 130 deutschen und französischen Städten.

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