WISSENsdurst und das (perfekte) Leben in der Simulation: Ein philosophisches Bargespräch

Stellen wir uns ein Szenario vor, in dem wir per Knopfdruck ein perfektes Leben haben könnten. Eine Simulation könnte das möglich machen und alle unsere Sorgen und Probleme wären Vergangenheit. Der einzige Haken: Es ist nicht real. Der Philosoph Dr. Helge Rückert von der Universität Mannheim geht diesen Überlegungen anhand zweier berühmter Gedankenexperimente nach: Hilary Putnams Gehirne im Tank beschreibt eine dystopische Simulation wie im Film The Matrix, in Robert Nozicks Erlebnismaschine steht die Realitätsflucht in ein virtuelles Wunschleben im Fokus. Beide Szenarios stellen unsere Überzeugungen bezüglich Wissen und dem guten Leben radikal auf die Probe. Im Anschluss lädt er die Besucher*innen zu einem philosophischen Austausch über Realität, Skeptizismus und ein „echt“ gutes Leben ein.
Rückert ist akademischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie/
