Das Mannheimer Barockschloss und der Ehrenhof unter blauem Himmel.

WISSENsdurst und das (perfekte) Leben in der Simulation: Ein philosophisches Bargespräch

Wir alle wünschen uns Wohlstand, Gesundheit und ewiges Glück. Was wäre, wenn wir all das haben könnten – jedoch nur in einer virtuellen Realität? Würden wir diese Möglichkeit ergreifen? Am 10. Februar diskutiert der Philosoph Dr. Helge Rückert in entspannter Bar-Atmosphäre mit den Besucher*innen zum Thema „Traumwelt an, Realität aus? Zwei philosophische Gedankenexperimente“. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Arbeiterkneipe im Technoseum in Mannheim.

Stellen wir uns ein Szenario vor, in dem wir per Knopfdruck ein perfektes Leben haben könnten. Eine Simulation könnte das möglich machen und alle unsere Sorgen und Probleme wären Vergangenheit. Der einzige Haken: Es ist nicht real. Der Philosoph Dr. Helge Rückert von der Universität Mannheim geht diesen Über­legungen anhand zweier berühmter Gedankenexperimente nach: Hilary Putnams Gehirne im Tank beschreibt eine dystopische Simulation wie im Film The Matrix, in Robert Nozicks Erlebnismaschine steht die Realitätsflucht in ein virtuelles Wunschleben im Fokus. Beide Szenarios stellen unsere Über­zeugungen bezüglich Wissen und dem guten Leben radikal auf die Probe. Im Anschluss lädt er die Besucher*innen zu einem philosophischen Austausch über Realität, Skeptizismus und ein „echt“ gutes Leben ein.

Rückert ist akademischer Mitarbeiter am Lehr­stuhl für Theoretische Philosophie/Sprach­philosophie. Seine Forschungs­schwerpunkte liegen in der formalen und philosophischen Logik sowie der Analytischen Metaphysik.

Zur Pressemitteilung

Zurück