TransforMA

Projektsteckbrief „TransforMA – Technologie- und Wissenstransfer für die aktive Gestaltung von Transformations­prozessen“, Verbund­projekt der Hochschule Mannheim und der Universität Mannheim 

 

Mit dem Vorhaben „TransforMA – Technologie- und Wissenstransfer für die aktive Gestaltung von Transformations­prozessen“ positionieren sich die Hochschule Mannheim und die Universität Mannheim im Verbund als regionales Kompetenzzentrum für die Gestaltung von Transformations­prozessen. Der technologisch-wissenschaft­liche Schwerpunkt sowie die Industrienähe der koordinierenden Hochschule Mannheim ergänzen sich dabei mit der sozial- und wirtschafts­wissenschaft­lichen Ausrichtung der Universität Mannheim, die insbesondere gesellschaft­liche und Nachhaltigkeits­perspektiven einbringt.  

 

Ziel des ambitionierten Konzeptes beider Hochschulen ist es, den Technologie- und Wissenstransfer zu stärken, um in enger Kooperation mit den regionalen Anspruchs­gruppen aus Wirtschaft und Gesellschaft Transformations­bedarfe zu identifizieren und Transformations­prozesse zu gestalten. TransforMA adressiert in fünf Teil­projekten wesentliche Bedarfe des regionalen Innovations-Öko­systems: 

(1) Kommunikation: Transferrelevante Aktivitäten werden über einen gemeinsamen Newsroom mittels interner und externer Kommunikations­kanäle kommuniziert. Eine jährliche Regionalkonferenz dient als Forum für den intensiven Austausch mit den Anspruchs­gruppen und verbindet die verschiedenen Teil­projekte. 

(2) Kooperation: Über verschiedene Workshop-Formate, die Transformations-Skills mit und in allen Anspruchs­gruppen vermitteln, werden neue bedarfs­gerechte Formate für die Zusammenarbeit erprobt. Neben institutionellen und Firmenkooperationen bilden Campus-Community-Partnerships die Basis für eine wirklich gelebte Transfer-Kultur. Das Teil­projekt entwickelt dafür systematisch hilfreiche Formate und Methodologien. 

(3) Technologie: Demonstratoren z.B. aus dem Bereich der Robotik bzw. der Künstlichen Intelligenz machen Technologien als Lösungs­ansätze für Transformations­prozesse begreifbar. Die Entwicklung einer spezifischen Datenbank soll allen Anspruchs­gruppen ein leichtes Technologie- und Wissensscouting ermöglichen und so für einen niederschwelligen Zugang zu verfügbarem Wissen und Technologien an beiden Hochschulen sorgen. 

(4) Wirkung und Wirksamkeit:  Was ist relevant, damit Transformations­prozesse tatsächlich die gewünschten Ziele erreichen und unerwünschte Neben­wirkungen vermeiden? Mit einem Fokus auf Verantwortung und Nachhaltigkeit leistet es einen Beitrag, um Selbst­kompetenzen und Resilienz auf individueller Ebene zu stärken, indem es entsprechende Methodologien, Instrumentarien und Tools entwickelt und in einem Reallabor erprobt. Ein Teil­projekt zum Impact Entrepreneurship hilft bei der Umsetzung entsprechender Gründungs­projekte, die die Balance zwischen gesellschaft­lichen und wirtschaft­lichen Interessen anstreben. 

(5) Koordination und Evaluation: Professionelles Management aller Schnittstellen zum regionalen Innovations­system, Prozess­begleitung für transferrelevante Aktivitäten, Qualitätssicherung und Evaluation. 

 

Die geplanten Maßnahmen richten sich an alle regionalen Anspruchs­gruppen und ermöglichen innovative Transformations­prozesse in einem breiten Umfeld. Hierzu werden verschiedene Partner aus dem regionalen Innovations-Öko­system in die zukünftigen Maßnahmen involviert. Dazu gehören u.a. Innovations- und Branchen­netzwerke als Multiplikatoren, Technologie- und Gründungs­zentren als Orte des gelebten Technologie- und Wissenstransfers sowie Bildungs­initiativen, die gesellschaft­liche Transformation mit dem Blick auf Bildungs­chancen betrachten. 

 

TransforMA bündelt bestehende Transferaktivitäten und -netzwerk der beteiligten Hochschulen und nutzt sie als Katalysator für die Ausweitung der Verbindungen zwischen Hochschulen, Wirtschaft und Gesellschaft. So wird Transfer zu einem gelebten, rekursiven Austauschprozess, der die großen Transformations­prozesse unserer Zeit aufgreift und sie aktiv gestalten hilft.


Kontakt

Prof. Dr. Hiram Kümper

Prof. Dr. Hiram Kümper

Carl-Theodor-Professur für Geschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit
Universität Mannheim
Lehr­stuhl für Spätmittelalter und Frühe Neuzeit
L 7, 7 – Raum 306
68161 Mannheim
Tel.: +49 621 181–1330
Fax: +49 621 181–2249
E-Mail: hiram.kuemper uni-mannheim.de
ORCID-iD: 0000–0002-6912–0874
Sprechstunde:
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Julia Derkau

Julia Derkau

Leitung Bereich Bildungs­innovation
Universität Mannheim
Zentrum für Lehr­erbildung und Bildungs­innovation
Schloss – Raum EO 084
68161 Mannheim