Vergangene Ausstellungen (Auswahl)
Ausstellungsserien
Ariane Hagl – Aufgerissen
Bild: Jula JacobDie Ausstellung „Aufgerissen“ der Münchner Künstlerin Ariane Hagl war von 2019 bis 2026 an der Universität Mannheim zu sehen. Über diesen Zeitraum hinweg wurden im Mannheimer Schloss rund 100 Werke präsentiert, darunter eigens für diesen Anlass geschaffene Arbeiten. Im Rektoratsflur im Ostflügel waren vor allem schwarz-weiße Collagen ausgestellt, während im Westflügel – im Bereich der Bibliotheksverwaltung und des Ausleihzentrums – farbintensive Arbeiten gezeigt wurden.
Ariane Hagl, Tochter des Münchner Malers Fritz Hagl, wuchs auf der italienischen Insel Elba auf. Nach Studien in Psychologie und Pädagogik in Florenz sowie einer Ausbildung in Kunsttherapie arbeitet sie seit 2003 als freischaffende Malerin und lebt heute zwischen Elba und München. Ihre bewusst unbetitelten Werke luden dazu ein, Kunst im öffentlichen Raum individuell und ohne Vorgaben zu erfahren.
Kim-Britt Eigenberger – Anders sehen
Bild: Ye Fung TchenSeptember 2018 präsentierte die Universität Mannheim in den langen Fluren beiderseits des Haupteingangs im Ostflügel des Schlosses kontrastreiche Arbeiten von Kim-Britt Eigenberger. Im Wechselspiel von Malerei und Fotografie entstanden Werke, die neue Sichtweisen auf vertraute Motive eröffneten.
Im Frühjahr 2018 zeigte die Künstlerin ihre erste Einzelausstellung „Color beyond Paint“ in der Galerie Backhaus. Ebenfalls ab September 2018 waren Arbeiten der Künstlerin in einer Gruppenausstellung im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern zu sehen.
Die 1982 geborene Künstlerin war ursprünglich Balletttänzerin und wandte sich später der Malerei und Fotografie zu. Ihre tänzerischen Wurzeln blieben in den nahezu choreografiert wirkenden Arbeiten deutlich spürbar – in den Bewegungen der Kamera ebenso wie im dynamischen Einsatz der Farben.
Robert Häusser – Großformatige Bilder im Westflügel des Mannheimer Schlosses
Bild: Robert Häusser / Reiss-Engelhorn-Museen MannheimErgänzend zur Schau „Lebens-Räume“ im Ostflügel wurden ab April 2016 acht großformatige Fotografien von Robert Häusser im Westflügel des Mannheimer Schlosses gezeigt. Die Werke stammten aus unterschiedlichen Werkgruppen seines künstlerischen Oeuvres und ermöglichten einen vertiefenden Einblick in das Schaffen des bedeutenden Fotografen, der als Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie galt.
Die Präsentation entstand in Zusammenarbeit mit dem Forum Internationale Photographie (FIP), dem Robert Häusser bereits 2003 sein umfangreiches fotografisches Lebenswerk überlassen hatte. Die Ausstellung im Westflügel ergänzte damit die bestehende Präsentation im Schloss um weitere zentrale Positionen seines Werks.
Donna Stolz und Till Freiwald – Der Mensch im Fokus
Bild: Donna StolzIn der Ausstellung „Der Mensch im Fokus“ wurden 2015 im Senatssaal Werke von Donna Stolz und Till Freiwald gezeigt. Die Arbeiten stammten aus der Sammlung Würth, die seit den 1960er Jahren von Reinhold Würth aufgebaut wurde und Kunst vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart umfasst. Die Sammlung umfasst heute rund 17.000 Werke von der Kunst des 15. und 16. Jahrhunderts bis hin zur Gegenwart.
Donna Stolz (geb. 1977 in Taunton, England) zeigte lebensgroße, naturalistische Figuren in Öl auf Leinwand, häufig Selbstporträts, vor reduzierten, atmosphärischen Hintergründen mit offenem Deutungsspielraum.
Till Freiwald (geb. 1963 in Lima, Peru) präsentierte großformatige Aquarellporträts. In lasierenden Schichten modellierte er frontal ausgerichtete Gesichter in diffusem Licht, deren zurückhaltender Ausdruck zwischen Vertrautheit und Anonymität changierte.
Einzelne Kunstwerke
Ana Laibach – Heaven Knows
Bild: Elisa BerdicaDie 1966 in Braunschweig geborene Ana Laibach war Meisterschülerin von Max Kaminski, an der staatlichen Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe. Auf ihrer großformatigen Arbeit „Heaven Knows“ bevölkern schwerelos schwebende Figuren das All – vielleicht Sternbilder? Sie alle werden von einem mystischen Maschinenhund angebellt: Ein Wolf der den nächtlichen Himmel anheult, oder gar Verursacher dieses Chaos ist.
Robert Melldrum – Satellite
Bild: Elisa BerdicaIn seiner damaligen Schaffensperiode widmete sich der 1971 in England geborene Künstler dem Weltall. Mars, Mond, Asteroiden, Kometen und auch die Erde standen im Mittelpunkt seiner Arbeiten. Runde Himmelskörper übersetzte er in quadratische Bildformate; humorvoll anmutende Darstellungen erhielten durch die von Meldrum gewählten Materialien zugleich eine kritische Dimension. So bestand der Äquator aus Absperrband, die Ozeane aus Luftpolsterfolie.
Die Werkreihe „Space Pictures“ war 2018 im Hays Forum (heute Schneckenhofforum) zu sehen.
