Die rot-gelbe Fassade des Mannheimer Schlosses mit unzähligen Fenstern. Davor stehen zwei Bäume mit kleinen, grünen Blättern.

Klimabilanz der Universität

Dual Reporting Ansatz

Die Universität Mannheim bezieht 100 % Ökostrom. Dies bedeutet, dass für den gekauften Ökostrom Zertifikate erworben wurden. Bei der Produktion von Ökostrom entstehen keine direkten Emissionen. Bei Verwendung des markt­basierten Ansatzes, bedeutet dies, dass diese Zertifikate verrechnet werden und die Emissionen für den Strombezug bei 0 liegen.
Alternativ kann der standorts­basierte Ansatz herangezogen werden. Bei diesem Ansatz wir der tatsächlich physische Strom berechnet, der bezogen wird. Für diese Berechnung wurden die Emissionsfaktoren des deutschen Strommix verwendet.

Das Greenhouse Gas Protocol

Die Emissionen der Universität Mannheim werden gemäß dem Greenhouse Gas Protocol in drei Kategorien unter­teilt. Scope 1 umfasst direkte Emissionen aus dem Kraftstoffverbrauch des universitäts­eigenen Fuhrparks. Scope 2 beinhaltet indirekte Emissionen aus dem Bezug von Strom und Fernwärme. Scope 3 umfasst vor- und nachgelagerte Emissionen entlang der Wertschöpfungs­kette, dar­unter Emissionen aus Kapitalgütern, dem Pendelverkehr sowie der Abfallentsorgung.

Pendel­verhalten an der Universität Mannheim

Der Pendelverkehr stellt einen relevanten Bestandteil der Scope 3 Emissionen dar und fließt entsprechend in die Klimabilanz der Universität Mannheim ein. Im Rahmen einer Mitarbeitendenbefragung (2024) sowie einer Studierenden­umfrage (2025) wurde das Pendel­verhalten der Universitäts­angehörigen erhoben. 

Die Ergebnisse zeigen, dass Studierende überwiegend den ÖPNV, das Fahrrad oder den Fußweg nutzen, während der Pkw bei Mitarbeitenden das meistgenutzte Verkehrs­mittel ist. Gleich­zeitig werden Potenziale für eine stärkere Nutzung nachhaltiger Mobilitätsangebote sichtbar.

Die gewonnenen Er­kenntnisse liefern eine wichtige Datengrundlage für die Planung und Umsetzung weiterer Mobilitätsmaßnahmen im Rahmen der Nachhaltigkeit im Betrieb.