Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft wurde 2015 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die Bedeutung und Rolle von Frauen und Mädchen in Forschung und Innovation zu würdigen.
Trotz Fortschritten im Bereich der Gleichstellung, zeigen sich auch heute deutliche Geschlechterunterschiede in der akademischen Laufbahn: Frauen erzielen in Deutschland inzwischen über die Hälfte der Studienabschlüsse (ca. 53 %), sind auf Ebene der Professuren jedoch nach wie vor unterrepräsentiert. Laut dem aktuellen Gleichstellungsbericht der GWK (2022/2023) liegt ihr Anteil bei Professuren (inkl. Juniorprofessuren) bei nur 28 % und bei Betrachtung von W3-Professuren bei 23,8 %. Dieses sogenannte „Leaky Pipeline“-Phänomen zeigt sich auch an der Universität Mannheim: Im Wintersemester 2025/
Die Universität Mannheim hat sich, wie im Gleichstellungsplan festgeschrieben, zum Ziel gesetzt den Anteil weiblich besetzter Professuren deutlich zu erhöhen.
„Talent is everywhere, but opportunities are not. “Dieses Zitat von Ravi Kumar, CEO von Cognizant Technology Solutions (World Bank Report, 2014), bringt eine zentrale Herausforderung auf den Punkt. Unser Anspruch muss es sein, alle verfügbaren Mittel konsequent zu nutzen, damit diese Aussage nicht auf Wissenschaftlerinnen an der Universität Mannheim zutrifft. Frauen verfügen in gleichem Maße wie Männer über Talent und Potential; entscheidend ist, dass sie Zugang zu den entsprechenden Chancen erhalten und diese auch ergreifen.
— Christiane Koch und Karin Hoisl, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte
Um die Ziele in der Gleichstellung zu erreichen und Frauen entlang der gesamten wissenschaftlichen Qualifikationsstufen nachhaltig zu unterstützen, bietet die Universität Mannheim ein breites Spektrum an Maßnahmen. Informationen zu aktuellen Angeboten, Teilnahmevoraussetzungen und Ansprechpersonen finden Interessierte auf den Webseiten der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität.
