An einer weißen Wand sind abstrakte Gemälde ausgestellt, hauptsächlich in blauen Farbtönen.

Ausstellungs­serien


Rolf Großmann – Was bedeutet Glück?

Die Ausstellung „Was bedeutet Glück?“ zeigt fotografische Porträts von Menschen, die auf eine einfache und zugleich tiefgehende Frage antworten: Was bedeutet Glück für Sie?
Im Mittelpunkt stehen nicht Inszenierung oder Perfektion, sondern authentische Begegnungen. Die Aufnahmen entstehen oft spontan – im öffentlichen Raum, im Gespräch, im kurzen Moment des Innehaltens. Bild und persönliches Statement bilden dabei eine untrennbare Einheit.
Glück erscheint hier nicht als außergewöhnliches Ereignis, sondern als innere Haltung: sichtbar im Blick, in der Körperhaltung, in der Art, wie jemand von seinem Leben spricht.
Jedes Porträt eröffnet eine individuelle Perspektive – und lädt dazu ein, sich selbst mit dieser Frage auseinanderzusetzen.
Die Ausstellung ist im grünen Rektoratsflur sowie im Schneckenhofforum im Schloss vom 2. März bis zum 27. August 2026 zu sehen. 


Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Die Universitäts­bibliothek Mannheim zeigt in Zusammenarbeit mit der Beauftragten für Chancen­gleich­heit der Universität Mannheim die Ausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ im Ausleihzentrum Schloss Westflügel.

Die Ausstellung bietet Einblicke in das Leben und Wirken von Frauen, die sich gegen Unrecht und Unter­drückung im Nationalsozialismus gestellt haben. Sie stellt achtzehn Frauen vor, die jüdischen Bürgerinnen und Bürgern halfen, gefälschte Papiere besorgten, Aktionen des Widerstands organisierten oder Schriften verteilten. Die Ausstellung stellt prominente und wenig bekannte Frauen aus allen sozialen Gruppen und politischen Lagern vor. Sie zeigt, wie vielschichtig der Widerstand aussah und welche Bedeutung seine Geschichte noch für uns heute hat. 


Spitzensport-Porträts

Die Bildreihe „Spitzenklasse – im Studium und Spitzensport 3.0“ stellt die Stipendiat*nnen des Spitzensport-Stipendiums in einzigartiger Weise dar. Fotografiert von Matthias Hangst und Rudolf Lange und unter­stützt von Engelhorn, vereinen die Bilder sportliche Identität und elegante Mode. So zeigen die Bilder die unter­schiedlichen Facetten ihrer Lebens­welt: zwischen Hörsaal, Praktikum, Karrierebeginn und sportlicher Bühne.

Das Spitzensport-Stipendium der Universität Mannheim und Mannheim Business School unter­stützt seit 2009 Studierende, die sowohl im Spitzensport als auch im Studium herausragende Leistungen erbringen. 

Die aktuelle Ausstellung hängt im EO-Flur im Ostflügel des Schlosses vom 22. Oktober 2025 bis zum 31. August 2026


Horst Hamann – 5 Stationen

Wie geschaffen scheint das Schloss mit seinen hohen Wänden und weiten Fluren für Horst Hamanns Panoramaaufnahmen. Seit Juni 2014 zeigt die Universität Mannheim hier rund 70 Werke des Mannheimers.

Der internationale Durchbruch gelang dem Fotografen in New York. Mit „New York Vertical“ fing er die Metropole aus einer völlig neuen Perspektive ein. Das Panoramaformat – ob senkrecht oder horizontal – spielt, so wie seine zweite Heimat USA, eine wichtige Rolle in seinem Schaffen.

Die Ausstellung „5 Stationen“ an der Universität Mannheim zeigt einige seiner wichtigsten Panoramawerke. Sie geht zugleich zurück zu seinen Anfängen und zeigt auch Mannheim im extremen Bildformat.

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Robert Häusser – Lebens-Räume

Schwarz-weiß und menschenleer stellen sich Landschaft und Bauten den Betrachtenden in Häussers Fotografien entgegen und zeigen Perspektiven und Licht­verhältnisse, die mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar wären.

Im Februar 2011 wurde die Ausstellung „Lebens-Räume“ des Wahl-Mannheimers Robert Häusser im 1. OG des Ostflügels des Schlosses in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen eröffnet.

19 großformatige Bilder seiner Werk­gruppe „Behausungen“ sind hier zu sehen.

Der international bekannte Fotograf der Nachkriegszeit wurde 1995 als erster Deutscher mit dem „Hasselblad-Award“ ausgezeichnet, der als „Nobelpreis der Fotografie“ gilt.

  • weitere Informationen zu Robert Häusser

    Der zeitgenössische Künstler begann schon als Jugendlicher zu fotografieren und entwickelte bereits sehr früh eine eigene Bildauffassung. An der Grenze zwischen Natur und Zivilisation setzte er bereits in jungen Jahren Inhalt und Form seiner Werke in ständige Wechsel­wirkung zueinander. Viele der beinahe ausschließlich schwarz-weiß gestalteten Werke griffen späteren Kunstrichtungen vor.

    Aus Häussers Kompositionen sprechen häufig Themen wie Melancholie, Vergänglichkeit und Einsamkeit, was sich auf das Leiden seiner Familie unter dem Nationalsozialismus in Verbindung setzen lässt. In frühen Bildern sind daher selten Menschen zu sehen. Eine gedankliche Nähe besteht zu Künstlern wie Caspar David Friedrich, Edward Hopper und Giorgio de Chirico.

    All seine mehr als 64.000 Fotos, Farbdias und Negative hat er 2003 dem „Forum Internationale Photographie (FIP)“ der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen übergeben. Zusammen mit dem Vorsitzenden des Forums, Dr. Claude Sui, hat er 19 Bilder für die Ausstellung im Mannheimer Schloss ausgewählt.