Das Mannheimer Barockschloss und der Ehrenhof unter blauem Himmel.

Wenn Sport auf Leinwand trifft: Wissenschaft­liche Konferenz zu Ästhetik und Politik des Sportfilms

Am 5. und 6. September findet an der Universität Mannheim eine Konferenz zum Sportfilm statt, zu der eine Vielzahl ausgewiesener Expert*innen eingeladen sind. Die Themen reichen von frühen Tonfilmen über Blockbuster bis hin zu aktuellen Netflix-Produktionen, von Fragen zu Genderverhandlungen über nationale Identitätsbildung bis zu Diskriminierung.

Pressemitteilung vom 28. August 2025
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Rocky, Sommermärchen, Ted Lasso: Mediale Erzählungen über sportliche Höchstleistungen, große Siege und schmerzhafte Niederlagen, triumphierende Underdogs und scheiternde Favoriten sind fester Bestandteil unserer Kultur. Sportfilme zeigen nicht nur spannende und emotionale Geschichten, sondern inszenieren die Schönheit von Bewegungen und die affektive Intensität des Wettkampfs – in der Arena, im Boxring oder in direkter Konfrontation mit der Natur. Ihre spezifische Ästhetik trans­portiert Werte, politische Ideen und gesellschaft­liche Vorstellungen: über Erfolg und Fairness, aber auch über Geschlechterrollen und Identitätskonzepte. Der Ästhetik und Politik des Sportfilms bietet die Konferenz des Lehr­stuhls für Neuere Germanistik II von Prof. Dr. Thomas Wortmann eine Plattform.

Die Konferenz richtet sich ausdrücklich nicht nur an Fach­publikum, sondern lädt alle Interessierten ein.
Die Veranstaltung beginnt am 5. September um 9 Uhr und findet im Seminarraum SO 418 im Schloss statt.

Weitere Informationen und das Programm unter: https://www.uni-mannheim.de/news/aesthetik-und-politik-des-sportfilms/

Kontakt:
Julian Sieler
Seminar für Deutsche Philologie
Universität Mannheim
E-Mail: julian.sielermail-uni-mannheim.de

Fabio Kratzmaier
Forschungs­kommunikation
Universität Mannheim
Tel: +49 621 181-3268
E-Mail: fabio.kratzmaiermail-uni-mannheim.de