Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Die Mannheimer Corona-Studie

Bei der Mannheimer Corona-Studie werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seit dem 20. März 2020 täglich zu ihrer aktuellen Lebenssituation befragt. Dadurch zeigt sich zeitnah, ob die Bevölkerung die Kontakverbote einhält, wie sich die Arbeits­bedigungen verändern oder ob die Deutschen zufrieden mit der Regierungs­arbeit sind. Auf dieser Seite finden Sie die aktuellen Studien­ergebnisse und Schwerpunktberichte.

29. April 2020
Mannheimer Corona-Studie: Die Anzahl privater Begegnungen nimmt seit der Osterwoche wieder zu
Ein neuer Schwerpunktbericht der Mannheimer Corona-Studie nimmt die Häufigkeit von Begegnungen mit Freunden und Familien­mitgliedern unter die Lupe. Die Ergebnisse der Befragung: Die Menschen in Deutschland treffen sich wieder häufiger privat als noch Ende März. Und Menschen in Bayern halten sich stärker an das Gebot des Social Distancing als Bewohner anderer Bundes­länder.

23. April 2020
Mannheimer Corona-Studie: Zustimmung in der Bevölkerung für erweiterte Sonderbefugnisse der Bundes­regierung sinkt
Als Ergänzung zu den täglichen Berichten der Mannheimer Corona-Studie stellen Sozialforscherinnen und -forscher der Universität Mannheim den Schwerpunktbericht „Demokratische Kontrolle während der Corona-Krise“ vor. Darin untersucht das Team, wie sich die Zustimmung der Bevölkerung zu erweiterten Sonderbefugnissen der Bundes­regierung während der Corona-Krise verändert hat und welche persönlichen und sozio-ökonomischen Faktoren Einfluss auf die individuellen Zustimmungs­werte haben.

16. April 2020
Krisenstab und Bundes­ministerien greifen auf Ergebnisse der Mannheimer Corona-Studie zurück
Mit der Mannheimer Corona-Studie möchte das Team um Studien­leiterin Prof. Annelies Blom Entscheidungs­trägern aus Politik und Wirtschaft fundierte Daten liefern, um Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sinnvoll zu gestalten. Auch der gemeinsame Krisenstab des Bundes­ministeriums des Inneren (BMI) und des Bundes­ministeriums für Gesundheit (BMG), sowie das Bundes­ministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und das Bundes­institut für Bevölkerungs­forschung (BiB) greifen jetzt auf die Ergebnisse der Mannheimer Studie zurück.

09. April 2020
Mannheimer Corona-Studie: Starke soziale Ungleichheit bei Home- Office und Kurzarbeit / 93 Prozent der Eltern betreuen ihre Kinder zu Hause
Als Vertiefung der täglichen Berichte zur Mannheimer Corona-Studie stellt ein Schwerpunktbericht die sozio-ökonomischen Unterschiede in der Erwerbs­tätigkeit und Kinderbetreuung der Bevölkerung dar. Dieser bezieht sich auf die Ergebnisse der Studie vom 20. März bis einschließlich 3. April.

07. April 2020
Mannheimer Corona-Studie: Bevölkerung bewertet gesellschaft­lichen Nutzen der Maßnahmen höher als wirtschaft­liche Schäden
Seit dem 20. März untersuchen Mannheimer Politik­wissenschaft­lerinnen und -wissenschaft­ler in ihrer tagesaktuellen Corona-Studie, wie die aktuelle Krise das Leben der Menschen in Deutschland beeinflusst. Am 3. April ist ein neuer Bericht der Studie erschienen. In ihm gehen die Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaft­ler unter anderem den Fragen nach, wie hoch die Akzeptanz ausgewählter Maßnahmen der Regierung ist und ob die Bevölkerung den damit einhergehenden wirtschaft­lichen Schaden für zu hoch hält.

25. März 2020
Mannheimer Corona-Studie gestartet: Tägliche Berichte zum Leben im Ausnahmezustand
Wie reagiert die Bevölkerung auf die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen, zum Beispiel die Ausgangsbeschränkungen? Diesen und weiteren gesellschaft­lichen Fragen widmet sich die neue Corona-Studie unter der Leitung der Daten­wissenschaft­lerin Prof. Annelies Blom von der Universität Mannheim. Erste Ergebnisse der Studie zeigen beispielsweise, dass über die Hälfte der Erwerbstätigen derzeit weiterhin vor Ort beim Arbeitnehmer arbeitet, während ein Viertel im Home-Office bleibt.

Informationen zur Mannheimer Corona-Studie

Die Mannheimer Corona-Studie baut auf der Methodik und Infrastruktur des German Internet Panels (GIP) auf. Die Leitung des GIP und der Corona-Studie hat Prof. Annelies Blom, Ph.D., inne. Auch verschiedene Bundes­ministerien, wie das Ministerium des Inneren und das Gesundheits­ministerium, greifen auf die Ergebnisse der Studie zurück.

Sei Beginn der Corona-Studie am 20. März 2020 werden jeden Tag über 500 Personen befragt. Das Forscherteam möchte herausfinden, wie das Leben der Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der Corona-Krise verläuft. Es werden sowohl sozial-/wirtschaft­liche Aspekte (z.B. Kinderbetreuung, Arbeits­situationen und verfügbares Einkommen) als auch der Einfluss politischer Maßnahmen auf soziale Interaktionen, Ängste sowie die gesellschaft­liche Akzeptanz der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie untersucht.