„Ludwig Frank 1874-1914. Ein demokratischer Politiker in seiner und unserer Zeit.“
Der gleich zu Beginn des Ersten Weltkriegs gefallene Reichstagsabgeordnete Ludwig Frank gehört zu den bleibenden und tragenden Persönlichkeiten der Mannheimer Geschichte. Der Stadtverordnete wie auch Abgeordnete von Landtag und Reichstag steht für Möglichkeiten und Grenzen demokratischer Aufbrüche um 1900. Sein durch den Krieg tragisch verkürztes Leben führt uns in eine ambivalente und widersprüchliche Epoche. Er war Zeuge atemberaubender sozialer, wirtschaftlicher und medialer Umbrüche, forderte Mitwirkung und Rechte für Arbeiterschaft und Unterdrückte, engagierte sich auf höchster Ebene für sozialen Ausgleich in einer Zeit, die politisch vieles so festgemauert und unbeweglich wirkte. Er fragte nach politischer Repräsentation und Partizipation, hatte viel zu Themen zu sagen, um die auch heute gekämpft und gestritten wird. Der Vortrag fragt daher danach, was uns Ludwig Frank heute noch zu sagen hat.
Die Mitglieder der Initiative „Ludwig-Frank-Denkmal“ im Unteren Luisenpark laden sehr herzlich zu diesem Vortrag in die Universität Mannheim ein. Bürgermeister Thorsten Riehle wird seitens der Stadt Mannheim begrüßen.
