Foto: Anna Logue

Bachelor Wirtschafts­pädagogik

Ich habe mich wegen des Studien­angebots und des guten Rufs für die Uni Mannheim entschieden. Am Fach Wirtschafts­pädagogik hat mich das umfangreiche und abwechslungs­reiche Kursangebot begeistert. Ein großer Vorteil des Studien­gangs ist, dass man nicht gleich zu Studien­beginn entscheiden muss, was man später machen möchte. Je nach Neigung und Interesse kann man mit einem Abschluss in Wirtschafts­pädagogik als Lehr­erin oder Lehrer, in der freien Wirtschaft oder in der Wissenschaft arbeiten. Ich arbeite derzeit als Lehrer im höheren Schuldienst an der größten kaufmännischen beruflichen Schule Südbadens.

Christian Köhn, Absolvent Wirtschafts­pädagogik (M.Sc), Foto: privat

Im August 2014 bin ich als Recruiterin bei der KPMG AG Wirtschafs­prüfungs­gesellschaft in Frankfurt eingestiegen. Heute bin ich dort als Personalreferentin tätig und betreue den Geschäfts­bereich Consulting in allen Personalthemen. Für meinen Berufseinstieg hat mir vor allem die interdisziplinäre Ausrichtung des Studien­gangs Wirtschafts­pädagogik geholfen: Ich habe Vorlesungen in BWL, Pädagogik/Psychologie und in meinem Wahlfach Germanistik besucht. Dieses breite Ausbildung hilft mir in meiner heutigen Tätigkeit oft weiter.

Patricia Sergi, Absolventin Wirtschafts­pädagogik Bachelor / Foto: privat
  • Daten und Fakten zum Studium

    Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

    Regel­studien­zeit: 6 Semester (= 3 Jahre)

    ECTS-Punkte: mindestens 180

    Veranstaltungs­sprache: Deutsch, vereinzelt Veranstaltungen auf Englisch

    Sprach­kenntnisse: Gute Englisch­kenntnisse werden empfohlen; es ist kein Nachweis der Sprach­kenntnisse erforderlich.
    Wenn Sie keine deutsche Staats­angehörigkeit oder keine deutsche Hochschul­zugangsberechtigung haben (Abitur oder vergleichbarer Abschluss), müssen Sie deutsche Sprach­kenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.

    Studien­beginn: Herbst-/Wintersemester (September)
    Übersicht Semesterzeiten

    Fakultäts­zugehörigkeit: Fakultät für Betriebs­wirtschafts­lehre

    Semesterbeitrag: 174,90 Euro (mehr)
    Gebühren für Nicht-EU-Ausländer: 1.500 Euro
    Gebühren für ein Zweitstudium: 650 Euro

  • Studien­gang in Kürze

    Im Zentrum des Bachelor-Studiums steht der Aufbau eines breiten Grundlagenwissens: Das umfasst ökonomische Problemstellungen auf staatlicher und betrieblicher Ebene sowie Themen aus Wirtschafts­recht und Wirtschafts­informatik. Studierende befassen sich in diesem Kontext mit folgenden Fragestellungen: Unter welchen Bedingungen erwerben Schülerinnen und Schüler ökonomische Kompetenzen? Wie lassen sich Lernumgebungen in Betrieben und kaufmännischen Schulen sinnvoll gestalten?

    In Lehr­veranstaltungen zu Mathematik, Statistik und Forschungs­methoden lernen Sie, wissenschaft­liche Studien durchzuführen und zu beurteilen. Betriebliche und schulische Praktika sind in das Studium integriert. Darüber hinaus steht Ihnen ein umfangreiches Wahlfach­angebot (zum Beispiel Englisch, Mathematik, Politik­wissenschaft) zur Verfügung.

  • Darum Bachelor Wirtschafts­pädagogik an der Universität Mannheim

    In Rankings erhalten die Wirtschafts- und Sozial­wissenschaften der Universität Mannheim stets beste Platz­ierungen (zu den Rankingergebnissen). Die Fakultät für Betriebs­wirtschafts­lehre, zu der auch der Bachelor­studien­gang Wirtschafts­pädagogik gehört, ist durch drei internationale Agenturen akkreditiert: AACSB International (The Association to Advance Collegiate Schools of  Business), EQUIS (European Quality Improvement System) und AMBA (Association of MBAs).

    Der Bachelor­studien­gang Wirtschafts­pädagogik bietet ein breites Angebot an vorlesungs- und seminarbegleitenden Übungen, Tutorien, Arbeits­gruppen und Coachings. Kleine Gruppen ermöglichen team­orientierte Lern- und Arbeits­formen.

  • Berufliche Perspektiven

    Das Studium der Wirtschafts­pädagogik qualifiziert Studierende sowohl für Aufgaben im schulischen als auch im außerschulischen Bereich.

    Zu den außerschulischen Beschäftigungs­gebieten zählen unter anderem die betriebliche Aus-, Fort- und Weiterbildung und das Aus-, Fort- und Weiterbildungs­management. Außerdem können Absolventinnen und Absolventen in der Bildungs­beratung, im Personal­management oder in Personal­entwicklung arbeiten sowie kaufmännisch administrative Aufgaben ausführen.

    Der Bachelor­abschluss bietet auch die Möglichkeit, sich für den Master­studien­gang Wirtschafts­pädagogik oder andere passende Master-Studien­gängen zu bewerben. Mit dem Master­abschluss (und anschließendem Referendariat) steht Wirtschafts­pädagoginnen und Wirtschafts­pädagogen auch der schulische Bereich offen, das heißt ein Lehr­amt an beruflichen Schulen.

  • Interessen und Fähigkeiten, die Sie mitbringen sollten

    Wirtschafts­pädagogik-Studierende sollten

    • Begeisterung für ökonomische und pädagogische Fragestellungen haben
    • kritisch denken und arbeiten
    • Interesse am Lehren und Lernen in Betrieben und Schule haben
    • die Arbeit mit wissenschaft­licher Literatur mögen
    • gute Kenntnisse in Mathematik und Englisch mitbringen
  • Aufbau Ihres Studiums

    Modulkatalog
    Der Modulkatalog bietet einen Überblick über Lehr­veranstaltungen und Lerninhalte.

    Aufenthalt im Ausland
    Das Akademische Auslands­amt und die Fakultät für Betriebs­wirtschafts­lehre beraten Sie gerne, wenn Sie ein Auslands­emester planen. Ein Auslands­aufenthalt ist nicht verpflichtend und verlängert in der Regel Ihre Studien­dauer.

    Praktika
    Studierende des Bachelor­studien­gangs Wirtschafts­pädagogik absolvieren ein Pflicht­praktikum in der Schule und im Betrieb. Das Schul­praktikum – an einer kaufmännischen Schule in Baden-Württemberg – dauert zwei Wochen. Es findet zwischen dem fünften und sechsten Semester statt.

    Das betriebliche Praktikum können Sie zum Beispiel im Personal­bereich eines Unternehmens machen. Es dauert acht Wochen und findet zwischen dem vierten und fünften Semester statt.

    Die Praktika werden durch Seminare vorbereitet und begleitet. Außerdem steht Studierenden für das betriebliche und das schulische Praktikum ein umfassendes Beratungs­angebot zur Verfügung.

    Musterstundenplan
    So könnte Ihr Stundenplan im ersten Semester aussehen.

  • Weiterführendes Studium

  • Bewerbung und Auswahl

    An der Universität Mannheim gibt es keinen klassischen Numerus Clausus (im Sinne einer Grenznote). In unserem Auswahl­verfahren berücksichtigen wir folgende Kriterien:

    • Durchschnitts­note der Hochschul­zugangsberechtigung
    • kaufmännische oder pädagogische berufspraktische Tätigkeiten
    • außerschulische Leistungen, die über die Eignung für das gewählte Studium besonderen Aufschluss geben
    • wenn Sie keine deutsche Staats­angehörigkeit oder keine deutsche Hochschul­zugangsberechtigung haben (Abitur oder vergleichbarer Abschluss), müssen Sie deutsche Sprach­kenntnisse auf C1-Niveau nachweisen

    Auswahlsatzung
    Alle Details zum Auswahl­verfahren finden Sie in der Auswahlsatzung.

    Bewerbung
    Sie können sich vom 15. Mai bis 15. Juli bewerben.

    Für den Studien­gang bewerben

    Studien­orientierungs­test
    Sie müssen Ihrer Bewerbung einen Nachweis über einen Studien­orientierungs­test beilegen (Was studiere ich? /Studium-Interessentest (SIT)).

    Lehr­er­orientierungs­test
    Bewerber für das Lehr­amt müssen Ihrer Bewerbung einen Nachweis über den Lehr­er­orientierungs­test beilegen.

    Bewerbung in ein höheres Fach­semester
    Falls Sie sich in ein höheres Fach­semester bewerben möchten, wenden Sie sich an Frau Dörr von der Zulassungs­stelle.

Kontakt

Dr. Charlotte Köller

Dr. Charlotte Köller

Mitglied des Prüfungs­ausschusses
Universität Mannheim
Fakultät für Betriebs­wirtschafts­lehre L 4, 1 – Raum 002
68161 Mannheim
Sprechstunde:
Mi 10–12 Uhr (nach vorheriger Terminbuchung)
Wenn Sie sich für eine Studien­beratung anmelden, gehen wir davon aus, dass wir Ihre E–Mail Adresse zur Terminkoordination verwenden dürfen.
Bewerbungs- und Zulassungsstelle

Bewerbungs- und Zulassungs­stelle

Universität Mannheim
L 1, 1 – Raum 157, 158
68161 Mannheim